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2 (1777) Von den Bäumen / Carl von Linné
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Seite
143
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i ss. Gatt. Cormarus. convaru5. ,4z

rjiit einfachcrichte Saamenkapscl, welche sich, wann sie Conns«reif ist , zwey Schaalenstück- zertheilet, und nur einen ms.,>;,gen Saamen enthält. Man kennet nur eine einzigeArt , und diese heißt beym LlNNSUs:

\) Connarus oder Baumbohne mit einem Saa- Art.

wen. Connarus monocarpos.

LIMN Syst. vess. p. ?>O. Sp. pl.944. Fi zeyl. n.24!?.

Rhus zeylonicus trifoliatus , phafeoli fade, flo-ribus copiosis spicatis. BURM. zeyl, 199, t. «9.Phafeolus arborescens Zeylanicus monocarpos.Hermanni, Radelilawael zeylonensibus RAI,

Suppl. 4,8. Connarus monocarpus. MILJL.

Diä. BURM. Fl. ind. pag. 144.

Dieser Baum ist in Ostindien, und hauptfäch«lich in Jeylon zu Hause, wo er von den Einwohnern Ra-delisawael oder Radalaya genennet wird» Die Eng-länder nennen ihn insgemein Zeykm Sumach, den zey»

Ionischen Gerber - ödes Färberbaum. Er hat einen achtlns zehen Schuh hohen Stamm, welcher ein hartes Holzund eine schwarze Rinde hat, und oben zween bis dreyZweige treibet, die mit drcylappichten, auf langen Stielenwechselweise stehenden Blattern besetzt sind, welche bestän-dig grün bleiben ; die Rappen dieser Blätter sind eyrund,spitzig, ungckerbt, glatt, und von gleicher Größe, und sind-ermittelst eigener kleinerer Stiele an dem langen Haupt-stiel befestiget. Die Blumen kommen in großen, aufrechtstehenden tranbenfbrmigen Büscheln an den Enden derZweige zum Vorschein; und sind klein,haarig, grünlichkgelb,mit rdthlichen Kelchen. Auf dieselbe folgen röthkicheCchottcn, welche einen einzigen bohnenförmigen Saamenenthalten. Man ziehet diesen Baum auch in Englaird inden Glashäusern, wo er zwar jährlich blühet, aber seltenrufe Saakirn bringt.