;6o. Gatt. Wollsaame. Lombox. 16z
„pfriemcnförmig, oder zusammengedrückt und langlicht«„Viereckig , und haben aledan» eine gezahnte Spitze„u. s. w. wenn man sie abreißt, so bleibt die Rinde„ unverletzt, und sie lassen auf derselben nur einen weiß-„ lichten Flecken zurück. Bisweilen sind aber auch gar„keine Stacheln vorhanden; und alsdann iss die Rinde„ gemeiniglich korkartig. Die Aeste dieses Baums bil«„den eine sehr große , schaktichte und schöne Krone,„welche an Plätzen, wo sie den Nord-Ostwinden nicht„ ausgesetzet sind, auch ganz regelmäßig ist; wo aber„ die Bäume gegen diese Winde bloß stehen , so haben„ sie öfters auf der einen Seite gar keine Aeste, und„auf der andern sind die Aeste nicht fetten dicker, als„der obere Theil des Stamms selber. Die Blatter„sind gefingert; sie bestehen gewöhnlicher Weis« auS„sieben eyrundcn, spitzigen, theils glattrandigen, theils„ sagcnartig gezahnten Lappen; und fallen jährlich ab«,, Die Blmnen entspriugen in kurzen , zusammengcsetz«„ten traiibenförmigeii Büscheln, welche einigermassen„ »nachte Dolden bilden, und aus sehr vielen dicht bey<„ sammenstehenden, schönen, blaß rosenfarbigcu Blumen„ bestehen , die einen käsärtigen Geruch von sich geben;„diese Blumenbüschel, welche bald nachdem die Blattet„ abgefallen sind, zum Vorschein kommen , besetzen alle„Aeste in gleicher Menge, daher inan bey einem„ erwachsenen Baum mit einer vollkommenen Krone„ die Anzahl der Blumen überhaupt wohl ungefehr„über zwo Millionen schätzen kann. Diese Blumen„haben einen kleinen, bleibendcii, glockenförmigen, an„der M'mdung in fünf Abschnitte gespaltenen Kelch;„fünf länglichteyrunde, hohle, flach ausgebreitete Blu->„ inenblattlein, welche mit ihrer Basis in eine glccken-„förinige Röhre zusainmengcwachsen sind , die nur f»„ lang ist, als der Kelch; fünf pfrieiyenförmige, Ziem-„lich dicke Staubfaden, die so laug als die Blumeti-„ blättleui, und unten in eine kurze Röhre zustimmen«„gewachsenst«-, und sehr große, länglich«, und nach
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