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2 (1777) Von den Bäumen / Carl von Linné
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167
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! 6o. Gatt. Wollsaame. Bombax. 167

sehr lange Lappen zertheilte Mündung; die Staub- W» 1 l,faden find sehr zahlreich, und unten in fünf Stücke fggme»zusammengewachsen, die weiter unken in eine einzigeRöhre zusammenfließen; der Fruchtknoten ist umge»

kehrt eyruud und fünfeckig, und hat einen fadenför«migen Griffel, welcher unten dicker, als oben, undnicht langer ist als die Staubfaden, und sich mit ei»

ner stumpfen , »in wenig fünfspaltigen Narbe endi»

get. Ich vermuthe, daß die neue Blumen ungefehrim Ieuner zum Vorschein kommen. Die darauffol-gende Früchte sind umgekehrt cyrund und fünfeckig,

und nur halb so groß als die Früchte des vorherge-henden , aber diel zierlicher; übrigens haben ste mit denselben einerley Struktur, und find von braunlich- ter Farbe» Die Spanier nennen diesen Baum Lei-,, ba.

Mit diesem Baume, welcher seine Stacheln«der Dornen vielleicht eben so, wie der vorhergehende,durch das Alter verlieret, scheint der afrikanische Baum,so von den Neger» in Senegal Benten , genennetwird, einerley zu seyn , von welchem Herr JlOtMsDN(Voyage au Senegal pag. 93, 94.) unter demNamen Bromager epineux , stachlichter Kasbaum,folgendes berichtet: Der Benten übcrtrift an Höhe

alle andere Bäume in Senegal, gleichwie der Affen«brodbaum , Calebaffier genannt (Adansonia di-gitata. LINK. ) in Ansehung seiner Dicke undstarken Ausbreitung vor den übrigen den Vorzug hak.

Es gibt deren, welche hundert und zehen bis hundert,, und zwanzig Schuh hoch sind , und deren Stainmdennoch höchstens acht bis zehen Schuh im Durchmes- scr hat, dabey nngeinein gerade, und bis zu einer,, Höhe von fünfzig, sechzig, ja öfters noch mehr Schu-hen ohne Zieste ist. Die Ribben oder flügelförmige Fortsätze, welche der ganzen Länge nach an seinemStamm hervorragen, thun seiner Schönheit keine»Abbruch, die «r seiner weißlichken Rmde, und s«,

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