! 6o. Gatt. Wollsaame. Bombax. 167
„ sehr lange Lappen zertheilte Mündung; die Staub- W» 1 l,„faden find sehr zahlreich, und unten in fünf Stücke fggme»„zusammengewachsen, die weiter unken in eine einzige„Röhre zusammenfließen; der Fruchtknoten ist umge»
„ kehrt eyruud und fünfeckig, und hat einen fadenför«„migen Griffel, welcher unten dicker, als oben, und„nicht langer ist als die Staubfaden, und sich mit ei»
„ ner stumpfen , »in wenig fünfspaltigen Narbe endi»
„ get. Ich vermuthe, daß die neue Blumen ungefehr„im Ieuner zum Vorschein kommen. Die darauffol-gende Früchte sind umgekehrt cyrund und fünfeckig,
„und nur halb so groß als die Früchte des vorherge-henden , aber diel zierlicher; übrigens haben ste mit„ denselben einerley Struktur, und find von braunlich-„ ter Farbe» Die Spanier nennen diesen Baum Lei-,, ba. „
Mit diesem Baume, welcher seine Stacheln«der Dornen vielleicht eben so, wie der vorhergehende,durch das Alter verlieret, scheint der afrikanische Baum,so von den Neger» in Senegal Benten , genennetwird, einerley zu seyn , von welchem Herr JlOtMsDN(Voyage au Senegal pag. 93, 94.) unter demNamen Bromager epineux , stachlichter Kasbaum,folgendes berichtet: „ Der Benten übcrtrift an Höhe
„ alle andere Bäume in Senegal, gleichwie der Affen«„brodbaum , Calebaffier genannt (Adansonia di-„gitata. LINK. ) in Ansehung seiner Dicke und„starken Ausbreitung vor den übrigen den Vorzug hak.
„ Es gibt deren, welche hundert und zehen bis hundert,, und zwanzig Schuh hoch sind , und deren Stainm„dennoch höchstens acht bis zehen Schuh im Durchmes-„ scr hat, dabey nngeinein gerade, und bis zu einer,, Höhe von fünfzig, sechzig, ja öfters noch mehr Schu-„hen ohne Zieste ist. Die Ribben oder flügelförmige„ Fortsätze, welche der ganzen Länge nach an seinem„Stamm hervorragen, thun seiner Schönheit keine»„Abbruch, die «r seiner weißlichken Rmde, und s«,
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