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2 (1777) Von den Bäumen / Carl von Linné
Entstehung
Seite
169
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iCo, Gatt. Wollsaame. Bombax. 169

hundert : im übrigen waren sieden vorigen ähnlich. Woll-,Seine Früchte kommen völlig mit den Früchten der saame.ersten Art (Bombax pentandr.) übereilt. Die Spanier nennen ihn auch Ceiba.

In Malabar wird dieser Baum bloul - ela-VOU von den Einwohnern; und von den HolländernWoldorn gencnnet ; sein Stamm ist daselbst nachBeschreibung öfters bey fünfzig Schuh hoch,

ehe er einige Acstc von sich gibt, welche >nit so schar- fen Dornen besetzt sind, daß er niemals von den Affen bestiegen wird; seine Blnmcn sind wohlriechend, und,, einer Handbreit groß; die Früchte find, wie an demBaumwollcnbaum , und ihre Wolle wird auch aufgleiche Weise gebraucht. In Mlüo'l's Gartnerlcriconfindet man auch von dicsein Bamne, wietvohl er da-selbst nicht unter seiner rechten Benennung vorkommt,folgende Nachricht : Er wächset in beyden Indienwild , woselbst er unter die größten und höchstenBaume des Landes gerechnet wird. Sein Holz istsehr leicht, und wird wenig geachtet; doch macht man Kähne daraus, welches das hauptsächlichste ist, wozu es angewendet wird. Seine Stamme sind so groß,

daß man, wenn sie ausgehöhlet werden, die grbß-tcn Kahne daraus verfertigen kau. Man erzählet,

daß man auf der ersten Reise des Cdlumbus aufder Insel Cuba einen Kahn angetroffen habe, der aus dein hohlen Srainm eines dieser Baume gemacht war, welcher fünf und neunzig Spannen lang gc- Wesen , und eine mit dieser Lange übereinkommendeBreite gehabt, so daß sich hundert und fünfzig Mann darin,, aufhalten konnten. Einige neuere Srbrift- stcllcr haben versichert, daß gegenwärtig dergleichenBaume in Westiudie» wachsen, die so groß sind, daßsechzchcn Personen selbige nicht uinklaftcrn können,

und so lang , daß man mit einem Pfeil nicht bisauf den Gipfel derselben hinanfschiescn kann. Der Stamm dieser Baume ist insgemein sehr gerade, und

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