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2 (1777) Von den Bäumen / Carl von Linné
Entstehung
Seite
178
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,78 Zwote Classe. Vierzehnter Abschnitt.

Mcsur. fcitf r auf der obern Seite glänzendgrün, auf der un-tern aber haben sie einen blaulichtcn Staub, gleich-wie die Trauben. Die Blumen gleichen den He»ckenroscn, haben aber eine weisse Farbe, und einensehr angenehmen Geruch; die daraus folgende Fruchtesind kugelrund, und haben in Ansehung ihrer Farbe,gleichwie ihre Kerne, deren Anzahl sich in einer Fruchtauf drey bis vier erstrecket, in Ansehung der Größe,Figur und des Geschmacks viele Aehnlichkcit mit einerCastanie. Die Wurzel, die Rinde und Blätter, jafast alle Theile dieses Banins haben einen gewürzhaf-ten Geruch und einen bittern Geschmack; und werdendaher als schweißtreibende Mittel und als Gegengiftegebraucht. Die jungen Früchte sind mit einem gewis-sen Gummi überzogen , welches auch scharf und Voneinem aromatischen Geruch ist.

Der Nagasii in Java, welcher vom AllNeUs auch hicher, von dem jüngeren Herrn Bm'--Mann aber zn der Gattung Calophyllum gerechnet,und vom Rumpf) unter dem Namen NagaiTari be-schrieben wird , ist in manchen Stücken von den bey-den jetzt beschriebenen sehr verschieden. Er bleibtnämlich ein niedriger Banm, welcher nur sechs Schuhhoch ist , und dessen Blätter den Weiden - oder Dcl-banmblwtern ähnlich sind. So lange seine Fruchtnoch unreif ist, gleichet sie einer Eichel ; und be-hält auch, wann sie reif ist, ihre Spitze, bfnet sichalsdann und zertheilet sich in drey oder vier Schaa--lensiücke, und enthält einen einzigen harten Saamen,der innwendig hochgclb ist, und sich in zween Theilezertheilen läßt. Doch haben seine Blumen ebenfallseinen sehr angenehmen Geruch, den sie auch, wennsie getrocknet sind, noch lange behalten; daher diegetrocknete Blnmenblättlcin, welche der Mnscatenblüthegleichen, auf den Märkten verkauft , und in die me-dicinischen Kräuterkammer» gebracht werden. Dieser

Bann,