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2 (1777) Von den Bäumen / Carl von Linné
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196
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196 Zwote Classe. Fünfzehnter Abschnitt.

Eorat- ber Erde siegen ; und weil seine abgeschnittene Acstcftn* leicht Wurzeln treiben, und wachsen, so sind sie allen

daum. andern todten Stützen vorzuziehen, die in diese» heisst»Landern, wo es viel regnet, bald verfaulen.

Vierte 4 ) Hahnenkammartiger Corallenbaum. Ery-

3trf * thrina Crista galli.

Uns«« Mt dreyfachen Blattern, deren Blattstiele ziemlichfa ,c ' 3 stachlicht, und mit Drüsen besetzt sind; und

^ lin ^ 3 einem baumartige» Stamme ohne Stacheln,

Zeichen. Erytlirina foliis ternatis; petinlis (ubaculeatis,

glandulosis ; caule arboreo inermi. LINN.Syst. veg. pag. Mant. 99. Coral arbornon spinofa , trifolia , Lauri folio ; Crista diGalle Lufitanis. PET. muf. 7? o. I\AI. dendr*109. Erytbrina Laurifolia. JACQ. obf. bot.Z- pag. 1. tab. 51.

Dieser Baum ist in Brasilien, und viel-leicht auch in andern Theilen von Amerika zu Hause.Sein Stamm, ist glatt, und nicht mit Dornen besetzt;seine Aeste sind schnurgerade, und haben ohne beson-dere Ordnung wechsclswcise stehende dreyfache Blätter;bey denen nämlich allcinal drey eyrund - langlichte,scharf zugespitzte, glatte, steife Blättlciu mit ihren be-sondern Sciclchcn auf einem gemeinschaftlichen langenHauptstiel stehen; der Hanprsticl derselben hat an deruntern Seite meistens einen oder etliche fnimmc Sta-chel» , und von den bcsonderti sind die ztrcy Seiten-sticlchcn an der Basis, der mittlere aber in der Mit-te mit einem Paar Drüschen besitzt. In den Win-keln der Blätter entspringen ganz einfache Blumenstiele,die meistens zu zween oder drey in einem Winkel bey-sammen stehen, nnd ungefehr einen Zoll lang sind; diepurpnrrothe, rückwärts liegende Blumen haben einenglockenförmigen an der Mündung in zwo Lippen gctheil-