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bäum.
216 Zwote Classe. Sech;ehenLer Abschnitt.
vom Herrn Proffcffor sFläNN jur Untcrsuchuung gelie-hen ward, kann man sich nun von der wahre» Bcschaf-fenheir »nd Struktur dieser Blumen einen richtigen undzuverläßigcn Bcgrff mache». Als er nämlich dasBlümlcin mit einem Vergrbffernngsglase untersuchte,so befände er selbiges so, wie es nach einer starken Ver-größerung I it. A. nach seiner innern, und Lit. B.nach seiner äusser» Gestalt vsrgcstcllet ist; und woraussich deutlich folgende Struktur seiner Frnktificatiousthe!-le zeiget: „Der Blumenkelch bestehet aus fünf schma-,, lcn, lauzenfdrmigen, am Rande gezahnten und haarigen„ Blättlein; die fünf Blumeublattlein sind sehr lang und„schmal, an der Basis aber breit undhelmfbruiig ausge-„ höhlt, am Ende laufen sie spakhelförmig aus , und ha-„ben keine Hörner, sondern kleine Fähnchen an dein„äusserstenRande; ihre Farbe ist gelblicht, und mit ei-„neui artigen netzförmigen Gewebe von röthlichcn Adern„durchzogen; innerhalb der Blumenblattlein steht ein„kastanienbraunes Ncktarium, welches sehr tief in fünf„Hörner zerspalten ist, und innwcndig fünf sehr dünne„gelblichke Staubfäden einschließt, die sich zwischen den„ Hörner» des Ncktariums nach aussen zurückbiegen, und„von denen jeglicher drey weisst Staubocurcl hac; in„der Mitte derselben steht ein einfacher zieinlich dicker„ Griffel, mit einer cntzwcy gespaltenen Narbe. Das„ Skielchcn, an welchcin die Bluine hänget, ist sowohl„ als die fünf Hörner des Ncktariums mit feinen Har-„lcin besetzt.,,
Dieses alles komint sehr init der Beschreibungübercin, welche PluMlSk von den Blumen des west-indischen Eacaobaums gicbet, und wonrit man noch desde Quelus Nachrichten in der Hilloire naturelledu Cacao & du Sucre, Paris, 1719. oder Am-sterd. 1720. (s. Haller. Biblioth. bot. T. II. p.
> s8 ) vergleichen kann. Es erhellet auch daraus, daßder Eacaobaum vielmehr zu der Klaffe der Pflanzen,deren Blmneii fünf Staubfaden haben, als hicher zu
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