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„wenn man sie schüttelt, durch ein innerer! Geräusche, (g ac(U ^„daS sie alsdann machen, erkenne» kann. Dieses Mark„hat einen angenehmen fassen und etwas säuerlichen„Geschmack, daher es nicht nur die Wilden, sondern„ auch die Europäer, roh auksaugen und zu essen pflegen.
„ Es lasset sich trennen, oder sondert sich fast selber in„ so viele Theile ab, als Saamen vorhanden sind, wel»
„chr es umgibt und fest mit ihnen zusammenhangt.
„Diese Saamen, deren man in jeglicher Frucht unge»
„sehr fünf und zwanzig zahlet, haben, wenn sie noch„frisch sind, eine Fleischfarbe; und werden, ehe sie gar„reif sind, gesaminlet, und mit Zucker eingemacht, da„ sie dann sehr schmackhaft und in großer Achtung sind;
„doch halten sie sich auf diese Weise nicht lange, beson»
„ders auf der Reise und auf Schiffen, indem sie bald„in eine Gährung gerathen, sauer werden, und öfters„ Gefäffe, worinnen sie sind, zersprengen. Wenn man„diese Saamen aus ihrer Frucht herausnimmt, so wer»
,,den sie nach wenigen Tagen zum Keimen untüchtig;
„ wenn man sie aber darin» verschlossen läßt, so behalten„ sie ihre Güte lange Zeit, und verlieren selbige auch„nicht, wenn man sie nach Europa versendet, wenn nur„die Reise nicht zu lang währet, oder es sonst zu lange„ansteht. Dieser nützliche Baum ist das ganze Jahr„hindurch mit Blättern, Blumen und reifen Früchten„beladen; die eigentliche und reichlichste Enidte der„Früchte aber geschiehet in» Junius und December»„Wenn man seine Saamen säet, so gehen sie nach acht„ Tagen auf. Ein junger zweyjähriger Baum ist über„drey Schuh hoch, und breitet alsdenn seine Aeste aus,
„von denen die Einwohner aber nur die fünf obersten„stehenlassen, und die übrige, so etwa Vorhände» sind,„wegnehmen. Seine erste Früchte kann er noch vor„dem driten Jahre bringen. Seine Pflanzung aber ist„ sehr schwer, und das Versetzen kann er nicht recht„ leiden. Wenn er durch Sturmwinde erschüttert wird,
», f» sitzet ihm solches sehr zu, und er gehet leichtlich da--
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