i9o. Gatt. Eiche. Quercus. 299
bau, und zu allerhand Hausrath und Werkzeugen, die gj^«,«in hartes und dauerhaftes Holz erfordern, gebraucht.
4) Der Korkbaum, oder Pantoffelholzbaum. Viert«
Quercus Suber. Art.
Mit eyrund langlichten, unzertheilten, Unartig ge-zahnten , und auf der untern Fläche filzichten ^ 3Blättern; und einer schwammichten Rinde, dieRisse hat, Quercus foliis ovato- oblongis, in- .”3 *divilis, serratis, subtus tomentosis; cortics i<>ch*"'fungoso, rimoso. LINN. Syst. veg. p. 717,
Sp. pl, p. 141?. Hort. Cliff. 484. Mat. med.
11. 427. MILL. Dict. n. 17. ROY. lugdb.p. 81. SAUV. Monsp. 96. GOUAN. Monsp.
491. Suber latifolium semper virens. C.BAUH, pin. 424. Phellos sive suber. DOD.pempt. 829. Suber. TOURNEF. inst. 584.
DU HAMEL. Arb. 2. tab. 80. BLAKW.
Herb. tab. 193.
Der Korkbaum, oder die Gorkeiche $at mitder Steineiche einerley Vaterland, und auch beynahegleiche Gestalt und Eigenschaften; sie unterscheidet sichvon derselben hauptsächlich durch ihre Rinde, welche ganzleicht, weich und schwammicht ist, und mit dem AlterRisse bekommt. Diese Rinde, welche unter dem Na-men Gork oder Pantoffelholz sehr bekannt ist, läßetsich, ohne Nachtheil des Baums, alle acht oder zehrnJahre abschälen, indem sie jedesmal aus der innernRinde, welche man unbeschädigt lassen muß, wiederumnachwachset. Dieses Abstreiften der äussern Rinde istsogar zu längerer Erhaltung des Baumes dienlich; denndiejenigen Bäume, deren Rinde nicht abgelöset wird, blei-ben selten über fünfzig oder sechzig Jahre gesund, dahingegen dlejenigeu Bäume, von denen der Kork alle achtbis zehrn Jahre abgenommen wird, hundert und fünfzigJahre und drüber dauren können. Wenn man einen
guten