2 E i n 1 e i t u n g.
meinen Forschungen Hindernisse entgegen zu setzen, mirbeständige Beweise von Antheil und Vertrauen gab; ichw ard endlich durch einen Freund voll Muth und Kennt-nisse unterstützt, der — seltenes Glück., wenn es den Er-folg eines gemeinschaftlichen Unternehmens gilt! — dermitten unter Beschwerden und Gefahren, denen wir unszuweilen ausgesetzt sahen, immer denselben Eifer unddenselben Gleichmuth behielt.
Während wir auf diese Art unter den günstigsten Um-ständen Länder durchreisten, die seit Jahrhunderten denmeisten Völkern Europens, ja ich möchte sagen, seihstSpanien unbekannt gebliehen waren, brachten wir, M.Bonpland und Ich, eine Menge Materialien zusammen,deren Bekanntmachung für Natur- und Völkerkunde nichtunwichtig schien. Da aber die Gegenstände unserer For-schungen sehr mannichfaltig gewesen waren, konntenwir die Resultate derselben nicht in der gewöhnlichenForm eines Tagebuches mittheilen. Wir thaten es da-her in mehrern einzelnen Werken, die aber in einemGeiste bearbeitet, und durch die Natur der darin abge-handelten Phänomene mit einander verbunden sind. DieseRedactionsart, bey der die Unvollkommenheit der ein-zelnen Arbeiten eher sichtbar wird, ist für die Eigen-liebe des Reisenden eben nicht vortheilhaftj allein sieist bey allen physischen und mathematischen Gegenstän-den vorzuziehen, weil selten dieselbe Klasse von Lesern