Band 
Erster Theil.
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Einleitu n g. 3

die verschiedenen Zweige dieser Wissenschaften zu trei-ben pflegt.

Ich halte mir bey der Reise, deren Beschreihungich nun folgen lasse, einen doppelten Zweck vorgesetzt.Ich wollte die Länder, die ich besuchte, kennen ler-nen; und ich wollte Thatsachen zur Erweiterung einerWissenschalt sammeln, die noch kaum skizzirt ist, undziemlich .unbestimmt bald Physik der Welt, bald Theo-rie der Erde, bald physische Geographie genannt wird.Von diesen Zwecken schien mir der zwevte der wich-tigste zu seyn. Ich liebte die Botanik und einige Theileder Zoologie mit Leidenschaft, ich durfte mir schmei-cheln, dafs unsere Forschungen die bereits beschriebe-nen Arten mit einigen neuen vermehren würden. Daich aber die Verbindung längst beobachteter Thatsachender Kenntnifs isolirter, wenn auch neuer, von jehervorgezogen hatte; schien mir die Entdeckung eines un-bekannten Geschlechtes weit minder wichtig, als eineBeobachtung über die geographischen Verhältnisse derVegetabilien, über die Wanderungen der gesellschaftli-chen Pflanzen, und über die Höhenlinie, zu der sichdie verschiedenen Stämme derselben gegen den Gipfelder Kordilleren erheben.

In den Naturwissenschaften herrscht dieselbe Ver-bindung, wie. unter den Naturerscheinungen selbst,Die Klassification der Arten, die als die Grundlage der