Band 
Erster Theil.
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Einleitung.

So algeneigt ich indessen auch war, eine eigentlicheReisebeschreihung zu verfassen; so bestimmten michgleichwöl die Schwierigkeiten, die ich bey [der Ausarbei-tung einer beträchtlichen Menge von Aufsätzen über ge-wisse Classen von Phänomenen gefunden hatte, allmählichdoch noch dazu. Ein neuer Grund für mich war derRath vieler achtungwerther Männer, die mich mit ihremAntheil beehren. Endlich glaubte ich bey dem Publikumeine so entschiedene Vorliebe für diese Form zu bemer-ken, dafs es sogar das Ansehn hat, als würden Gelehrte,nachdem sie ihre Untersuchungen über Produkte, Sitten,und statistische Verhältnisse der von ihnen durchreistenLänder abgesondert mitgetheilt haben, ihrer V erpflich-tungen nicht eher für entbunden gehalten, als bis sie auchihre Reisebeschreibungen erscheinen lassen»

Die Gegenstände eines solchen Werks sind sehr ver-schiedener Natur. Einmal umfasst es die mehr oder min-der wichtigen Begebenheiten, die mit dem Reiseziele desVerfassers in Vex-bindung stehen; zweitens enthält es dieBeobachtungen, die er während seiixer Reisen gemachthat. Die Einheit der Darstellung, wodurch sich guteWerke von schlechten unterscheiden, kann also nur in sofern dobey genau beobachtet werden, als man mit Lebhaf-tigkeit beschreibt, was man mit eignen Augen sah; undals die Aufmerksamkeit hauptsächlich mehr auf sittlicheVerhältnisse und grofse Naturerscheinungen, als auf wis-