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Kapitel I.
sehe ich meinen Bruder bey meiner Rückunft vom Ama-zonen-Strom und von Peru wieder, ohne das feste Landvon Afrika berührt zu haben.
Die schwedische Fregatte, die Herrn Shiöldebrandnach Algier führen sollte, wurde zu Marseille in denletzten Tagen des Octobers erwartet. Hr. Bonpland und.ich begaben uns um diese Zeit dahin, und beeilten unsum so mehr auf der Reise, als wir beständig befürchtetenzu spät anzukommen und unsere Einschiffung zu verfeh-len. Damals sahen wir die neuen Hindernisse nicht vor-aus, denen wir in Kurzem ausgesetzt werden sollten.
Hr. Sldöldebrand war eben so ungeduldig als wir,an dem Ort seiner Bestimmung anzukommen. Wir be-stiegen mehreremale des Tags den Berg Nolre damede la gar de , von wo aus man eine weile Aussicht überdas mittelländische Meer hat. Jedes Segel, das man amHorizont erblickte, erregte in uns eine lebhafte Bewe-gung; aber nach zwey Monaten von Unruhe und ver-geblicher Erwartung erfuhren wir durch die öffentlichenBlätter, dafs die schwedische Fregatte, auf der wir rei-sen sollten, an den Küsten von Portugall viel durchStü rme gelitten hatte, und dafs sie, um sich wieder aus-zubessern, genöthigt vvorden war, in dem Hafen vonCadix einzulaufen. Privatbriefe bestätigten diese Nach-richt, und gaben uns die Gewifsheit, dafs der Jaramas(dies war der Name der Fregatte) vor dem Anfang desFrühjahrs nicht in Marseille ankoinmen würde.
Wir fühlten uns nicht stark genug, unsern Aufent-halt in der Provence so lange zu verlängern. Das Landund besonders das Klima geliel uns herrlich, aber derAnblick des Meers rief uns beständig unsere verfehltenPlane ins Gedächtnifs zurück. Bey einem Ausflug, denwir auf die Hyeren und nach Toulon machten, sahenwir in diesem letzten Ort die Fregatte laJiovd.eu.se , die