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Kapitel I.
Mehrere Betrachtungen hätten uns verleiten sollen,unsern Aufenthalt in Spanien zu verlängern. Der AbbeCaoanilles, eben so interessant durch die Mannichfaltig-heit seiner Kenntnisse, als durch die Freyheit seines Gehstes; Hr. Nee, der in Begleitung von Hrn. Hünhe, Ma-laspina auf seiner Reise als Botaniker gefolgt war, undder allein eine der gröbsten Kräutersammlungen zusammen-gebracht hat, die man je in Europa sah; Don Casimir Or-tega , der Abbe Pourret und die gelehrten Herausgeberder Flora von Peru , dieHerren Ruiiund Pavon öffneten unsohne Rückhalt ihre reichen Sammlungen. Wir untersuch-ten einen Theil der mexicanischen Pflanzen, die durch dieHerren Sesse , Mocino und Cervantes entdeckt und wo-von Zeichnungen in das Museum der Naturgeschichte zuMadrid geschickt worden waren. Diese grofse Sammlung,deren Aufsicht Hrn. Clavijo anvertraut ist, dem man eineschöne Uebersetzung der Werke von Bujjoii verdankt, botuns, ich mufs es gestehen, keine geologische Suite der Ge-lürgsarten der Cordilleren dar; aber Hr. Proust, der durchdie Genauigkeit seiner chemischen Untersuchungen so be-kannt ist, und ein ausgezeichneter Mineraloge, Hr. Hergen,gaben uns merkwürdige Aufschlüsse über mehrere ameri-kanische Fossilien. Es wäre uns nützlich gewesen, längereZeit die Produkte der Länder zu sludiren , die der Zweckunserer Untersuchungen seyn sollten; aber wir waren zuungeduldig, uns die von dein Hofe bewilligte Erläubnifs zuNutze zu machen, um unsere Ahreise länger zu verschie-ben. Seit einem Jahr war ich so vielen Schwierigkeitenbegegnet, dafs ich mich nur mit Mühe von der endlichenErfüllung meiner sehnlichsten Wünsche überzeugen konnte. 'j
Wir verliessen gegen die Mitte Mays Madrid. Wir 1durchreisten einen Theil von Alt-Castilien, die Königrei-che Leon und Gallizien , und begaben uns nach Corunna,wo wir uns nach der Insel Cuba einschiflen sollten. Da der