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so kann das Wasser unmöglich an der Oberfläche diesenOrad von Helte erhalten haben, der dem Gefrierpunktund dem Maximum der Dichtigkeit des Wassers so naheist. Das Daseyn dieser kalten Wasserschichten in gerin-gen Breiten beweist folglich eine Strömung unter derOberfläche, die von den Polen gegen den Aequator fliefst;es beweist auch, dafs die salzigen StofFe, die das specifi-sche Gewicht des Wassers verändern, so in dem Oceanyertbeilt sind, dafs dadurch die Wirkung, welche dieverschiednen Temperationsgrade des Wassers hervorbrin-gen, nicht aufgehoben wird. *)
*) Wenn wirklich die mittlere Gesalzenhcit des Meerwassors unter demAequalor um o,oo 5 gröfscr wäre, als in der gemäfsiglen Zone, wieviele Physiker behaupten, so wurde dadurch in der Tiefe eineStrömung von dem Acquator gegen die Pole entstehen müssen:denn ein halbes Hundertthcil bewirkt einen Unterschied der Dich-tigkeit von 0,001 7, w ährend, nach den Tabellen vo nffallstrom, eineErkältung von 16 Gentesimalgrndcn , innerhalb 20 und 4 Gradenin dem spcciiischen Gewicht nur eine Veränderung von o,ooox 5hervorbringt. Wenn ich genau die Resultate der Erfahrungen vonBladh untersuche, welche von Hm. Kinvciti auf 16 0 reduzirt wnr>den, so linde ich im Durchschnit die Dichtigkeit des Meerwassors
0°
bis 1/1 0 Breite
zu 1.0272
i 5 °
- 25 ° —
- 1,0282.
00°
- 440 —
CO
0
l
54 »
- 6o° —
- 1,027V
Die diesen vier Zonen correspondirende Mengen von Salz sind nachHrn. JVatson 0,0.574 ; 0 ,o 5 ()f; o,o 58 fi; 0,0372. Diese Zahlen be-weisen hinreichend, dafs die bis jetzt bekannt gewordenen Beobach-tungen die gemeine Meinung keinesw egs rechtfertigen, dafs dasMeerwasser unter dem Aequntor gesalzner ist, als unter 3 o° und44 ° Breite. Eine grofsere Menge von aufgelösten salzigen Substan-zen setzt sich also dieser tiefen Strömung nicht entgegen, durchwelche der Ocean zwischen den Wendekreisen Wassertheilehen be-kommt, die, während des Winters der gemäfsiglen Zone, zwi-schen 3 o bis 44 Grad nördlicher und südlicher .Breite, in die
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