Band 
Erster Theil.
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B n c h I.

ders mit dem Geschlecht Caulerpa des Hrn. Famouretix,wovon der Fucus profifer von Forshcel eine der zahlreich•sten Gattungen ist, bestimmte uns, ihn vorläufig un-ter das Geschlecht der Varech oder der Seeeichen zu stellen,und ihn Fucus vilifofins zu nennen. Die Haare, mit de-nen diese Pflanze besetzt ist, finden sich auch bey vielen an* 'clern Tangen.*) Das Blatt, das im Augenblick, als manes aus dem Meere zog, mit dem Mikroskop untersucht ^wurde, zeigte zwar jene gehallten Drüsen, oder die dun-keln Punkte nicht, die hey den Geschlechtern Uiva undFucus die Fruklificationstheile enthalten; aber wie olt fin-det man nicht Arten von Vareck in einem solchen Zustand,dafs man in ihrem durchsichtigen Parenchyma keine Spurvon Körnern vorfindet.

Ich hätte diesen Gegenstand, der in die beschreibendeNaturgeschichte gehört, nicht so genau abgehandelt, wennder Tang mit Nebenblättern nicht eine physiologische Er-scheinung von allgemeinerem Interesse darböte. Auf einStück einer Madrepore befestigt, vegetirte diese Seealgeauf dom Boden desOceans in einer Tiefe von 192 Fufs, unddoch waren ihre Blätter so grün als die unserer Gräser.

Nach den Beobachtungen von Bougner **) wird das Lichtbey einem Durchgang vpn 180 Fufs in einem Yerhält-nifs geschwächt, w r ic 1: 1477, 8. Der Varech von Ale-granza bietet folglich ein neues Beyspiel von Pflanzendar, die in einer grofsen Dunkelheit vegetiren, ohne zu

*) Fucus lycopodiöides und F. hirsutus.

**) Traiti d’Optique,-p- 256, 5164 und 346 . Der Fucus vitifolius -wirdin einer Tiefe von 02 Faden nur durch ein Licht erleuchtet, das2 03 Mal stärker ist, als das des Monds, und mithin die Hälftovon dem Licht, das ein TAlldicht auf x Fufs Entfernung verbrei-tet. Nun wird nach meinen direkten Versuchen das Lepidiurnsativum kaum bey dem lebhaften Lichte von zwey argand’schenLampen grün. Man sehe auch Lambert, Photometria, p. 2 23 .