Band 
Erster Theil.
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Buch /.

Jen die neuesten Karten, Roche de VOuest (Rocrt del Qes*Ui), nennen, durch vulkanisches Feuer in die Höhe geho-ben wurde. Es ist seihst möglich, dafs er ehnials vielhöher war; denn die Ile ISenve unter den Azoren , dieman in den Jahren <038 und 1719 zu wiederholten Ma-len aus dem Meer emporsteigen sah, halte sich bis zu ei-ner blühe von 354 Fufs C11 5 ,n ) erhoben und als sie im Jahr1723 völlig verschwand, fand man an der Stelle, diesie eingenommen hatte, 80 Faden Tiefe. Die Idee,welche ich über den Ursprung der basaltischen KlippeInfierno aufstelle, wird durch eine Erscheinung bestä-tigt, welche gegen die Milte des vorigen Jahrhundertsin diesen Gegenden beobachtet wurde. Bey dem Aus-bruch des Vulkans vonTemanfaya erhoben sich zwey pyra-midale Hügel von steinartiger Lava von dem Boden desOceans, und vereinigten sich allmahlig mit der Insel Lan-cerote.

Da der schwache Wind und die Strömungen unsnicht erlaubten, aus dem Kanal von Alegranza heraus-zufahren, so beschlofs man, die Nacht über zwischender Isla Clara und dem östlichen Felsen zu laviren.Dieser Entschlufs hätte für uns bald schlimme Folgen gehabt.Es ist sehr gefährlich, in der Nahe dieses letzten Felsengegen den die Strömung mit einer aulserordentlichen Ge-walt antreibl, Windstille zu haben. Um Mitternacht_ fingen

diese Klippe schon in der berühmten venetianigehen Karte des An-drea Bianco angegeben ist, aber dafs der Name Infierno dort, sonie in der ältesten Karte des Pieigano, die im Jahr 1367 gemachtwurde, der Insei Teneriffa beygelegt ist; wahrscheinlich weil dieGuaven den Pic für den Eingang der Holle hielten. In diesenGegenden erschien im Jahr 1811 eine neue Insel.

*) Im Jahr 1720 war diese Insel auf 7 bis 8 Meilen Entfernung sicht-bar. Mein, de C Acadümie y 1722, p. 12. Fleurieu, Voyage deVlsis , T. I, p. 565.