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li a p i t e l II.
den dieser Inseln erhebt sich amphithealralisch, und ge-währt zu gleicher Zeit, wie Peru und Mexico , wenngleich auf einer kleinen Leiter, alle Klimate, von derHitze Afrika’s, bis zu der Kälte der hohen Alpen. Sainte-Groix, der Hafen von Orotava , die Stadt gleichen Namensund Laguna stellen vier Orte dar, deren mittlere Tem-peratur eine abnehmende Reihe bildet.
In dem südlichen Europa sind die Veränderungender Witterung noch zu merklich, als dafs es den näm-lichen Vortheil darbielen könnte. Teneriffa im Gegen-theil, gleichsam am Eingang der Tropen gelegen, nimmt,obgleich nur um einige Schiffs-Tagreisen von Spanien entfernt, an den Schönheiten Theil, welche die Naturin den Aequinoctial-Ländern verschwendet hat. Die Ve-getation entwickelt hier schon einige ihrer schönsten undimposantesten Formen, jene der Bananen und Palmen.Der für die Schönheiten der Natur empfängliche Menschfindet auf dieser herrlichen Insel noch mächtigere Hülf-mittel als das Klima. Kein Aufenthalt scheint mir geeig-neter, die Schwermuth zu verscheuchen, und einem schmerz-haft ergriffenen Gemülh seinen Frieden wieder zu geben,als der von Teneriffa und von Madera. Diese, Vortheilesind nicht blos die Wirkung der schönen Lage undder Reinheit der Luft; man verdankt sie noch beson-ders der Abwesenheit der Sclaverey, deren Anblick in bey-den Indien und überall so empörend ist, wo die europäi-schen Colonisten das hingebracht haben, was sie ihreAufklärung und ihre Industrie nenne'n.
Im Winter ist das Klima von Laguna sehr neblichjund die Einwohner beklagen sich oft über Kälte. Mansah indessen niemals daselbst schneien, was zu der Mei-nung führen könnte, dafs die mittlere Temperatur derStadt sich über 18°,7 (i 5 °R.) halte, oder dafs sie noch hö-her als die von Neapel sey; ich gebe diesen Schlufs nicht