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peralur der Küste 21 0 betrage, und dafs in dieser Zoneein Grad Wärme-Abnahme g3 Toisen entspreche. Mandürfte sich nicht wundern, wenn diese Quelle etwas käl-ter wäre, als die mittlere Temperatur der Luft, weil siesich wahrscheinlich auf einem hühcrn Punkt des Piesbildet, und vielleicht selbst mit den kleinen unterirrdi-schen Gletschern in Verbindung steht, von denen wir inder Folge reden werden. Die Uebereinstimmung, wel-che wir so eben zwischen den barometrischen und thrr-mometrischen Messungen fanden, ist um so auffallender,als im Allgemeinen die Quellen, wie ich dies an ei-nem andern Ort* *) gezeigt habe, in gebirgigen Ländern,bey steilen Abfällen, eine zu starke Abnahme der Wär-me anzeigen, weil sie kleine Wasscrslröme vereinigen,welche sich in verschiednen Höhen hineinziehen, undweil folglich ihre Temperatur das Mittel aus den Tem-peraturen dieser Ströme ist. Die Quellvvasser von Dor-najito sind in dem Lande berühmt; sie sind die einzi-gen, welche - ur Zeit meiner Reise, auf dem Weg, derauf den Gipfel des Bergs führt, bekannt waren. DieBildung der Quellen erfordert eine gewisse Regelmäfsig-keit in der Richtung und Neigung der Schichten. Aufvulkanischem Boden verschlucken die porösen und zer-klüfteten Felsen das Regenwasser, und führen es in gro-fse Tiefen. Daher diese Trockenheit auf den meistencanarischen Inseln, ungeachtet der beträchtlichen Hö-he ihrer Berge und der Masse von Wolken, welche
als im Hafen von Orotava , welches zu beweisen scheint, dafs dievon mir- auf g3 Toisen angenommene Wärme*Abnahme nicht zu ge-ring ist. FhiL Trans .,, Vol. XLVII, p. 358. Ramond, M^m..surla Formule barom . p. iCg.
*) Observ . astr . Vol. I, p. i 32. So fand Hr. Hunter in den blauenBergen von Jamaica die Quellen beständig kalter, als sie nachder Höhe seyn sollten , in welcher sie heryor^uellen.