Band 
Erster Theil.
Seite
174
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Buch /.

die Schifffahrer beständig über diesem Archipel ange-häuft sehen.

Von der Fichte von Dornajilo bis auf den Kraterdes Vulkans steigt inan beständig bergan, ohne ein ein-ziges Thal zu durehschneiden $ denn die Meinen Schluch-ten (Barancos) verdienen diesen Namen nicht. In den Au-gen des Geologen ist die ganze Insel Teneriffa nur einIierg, dessen beynah elliptische Grundfläche gegen Nord-Ost verlängert ist, und auf welchem man mehrere Sy-steme vulkanischer Gebirgsarten unterscheidet, welche inverschiednen Epochen gebildet wurden. Was man imTande als isolirle Vulkane betrachtet, wie Chahorra,oder IMonh/nu Colorada und la Urea , sind wie kleineBerge, welche an den Pic angelehnt sind, und seine py-ramidale Form maskiren. Indessen ist der grofse Vulkan,dessen Seiten-Ausbrüche grofsen Vorgebirgen ihre Ent-stehung gaben, rächt genau in der Mitte der Insel, unddiese Eigenheit der Struktur erscheint weniger befrein-dend, wenn man sich erinnert, dafs nach den Beobach-tungen eines ausgezeichneten Mineralogen,*) der kleineKrater des Piton vielleicht nicht die Hauptrolle in den Re-volutionen spielte, welche die Insel Teneriffa erfah-ren hat.

Auf die Region der baumartigen Heiden, welcheMonte-Uerde genannt wird, folgt die der Farrenkräuter.Nirgends, in der gemäfsigten Zone, sah ich diesen Ue-berflufs von Pteris , Blechnum und Asplenium: indessenbat keine dieser Pflanzen die Pbysionomie der baumarti-gen Farrenkräuter, die, in fünf bis sechshundert ToisenHolie, die Hauptzierde der Wälder des tropischen Ame-rikas ausmachen. Die Wurzel der Pteris acjiiilina dient

Hr. Cordier.