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Buch 1.
bleiben viel« Neugierige, die bey ilirer Abreise von Oro-tava an den Rand des Kraters zu kommen glaubten, andiesem Punkt stehen. Obgleich in der Mitte des Som-mers und unter dem schönen Himmel Afrika ?, litten wirdoch während der Nacht von der Kälte. Das Thermometerfiel bis auf 5°. Unsere Führer machten ein grofses Feuermit trockenen Aesten von Retama. Ohne Zelt und oh-ne Mäntel legten wir uns auf einen Haufen verbrannterSteine, und wir wurden durch die Flammen Und denRauch, welchen der Wind immer gegen uns her blies,sehr belästigt. Wir halten versucht, mittelst zusammen-gebundener Tücher eine Art von Windschirm zu errich-ten, aber das Feuer ergriff die Einfassung, und wir be-merkten dies erst, nachdem der gröfste Theil davondurch die Flammen verzehrt war. Wir hatten niemalseine Nacht in solcher Höhe zugebracht, und ich bildete j mirdamals nichtein, dafs wir einesTagsauf dem Rücken der Cor-dilleren Städte bewohnen würden, deren Boden höher lä-ge, als der Gipfel des Vulkans, welchen wir den folgen-den Tag erreichen sollten. Je kälter es wurde, destomehr bedeckte sich der Pic mit dichten Wolken. Di©Nacht unterbricht den Zug des aufsteigenden Luftstroms,der sich während des Tags von den Ebenen in die hohenRegionen der Atmosphäre erhebt, und die Luft verliert,indem sie sich erkältet, ihre auflüsende Kraft auf das Was-ser. Der Nordwind jagte gewaltig die Wolken; der Mondblickte bisweilen durch die Dünste , und seine Scheibe er-schien auf einem aufserordentlich dunklen Blau: der An-blick des Vulkans gab dieser nächtlichen Scene einen ma-jestätischen Charakter. Bald war der Pic unsern Blickendurch die Nebel völlig entzogen, bald erschien er in einerfurchtbaren Nähe; und, einer ungeheuren Pyramide ähn-lich, warf er seinen Schatten auf die Wolken, welche unteruns lagen.