Band 
Erster Theil.
Seite
177
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wandern glauben, dessen Feuer seit so langer Zeit ber erlo*sehen ist, wie jenes des Monte-Cavo, bey Rom. Kaum kommtman auf der mit Bimstein bedeckten Ebene an, so verän-dert die Landschaft ihr Ansehen: mit jedem Schritt be-gegnet man ungeheuren Blöcken von Obsidian , welchedurch den Vulkan ausgeworfen wurden. Alles verkün-digt daselbst eine tiefe Einsamkeit; einige Ziegen undKaninchen durchirren allein diese Ebene. Der unfrucht-bare Tlieil des Pies nimmt über zehn Quadratmeilen ein;und da die untern Gegenden, von ferne gesehen, ver-kürzt erscheinen, so hat die Insel das Ansehen eines unge-heuren Haufens verbrannter Materien, um welchen dieVegetation nur einen schmalen Saum bildet.

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Bey dem Austritt aus der Region des Spartium nu-bigenum gelangten wir durch enge Schlünde und kleineSchluchten, welche die Bergströme in sehr alten Zeitenausgewühlt haben, zuerst auf eine höhere Gebirgsplatte(eZ Monton de Trigo ), sodann an den Ort, wo wir dieNacht zubringen mussten. Diese Station, die über i53oToisen Höhe über die Seeküsten hat, führt den NamenHalte der Engländer, (.Estancia de los Ingleses),*') ohneZweifel, weil ehemals vorzugsweise englische Reisende denPic besuchten. Zwey geneigte Felsen bilden eine Art vonHöhle , welche einen Zufluchtsort gegen den Wind darbie-tet, und bis an diesen Punkt, der schon höher als die Spitzedes Canigouist, kann man auf Maulthieren reiten; auch

*) Diese Benennung war schon im Anfang des vorigen Jahrhundertsgebräuchlich. Hr. Edens, der alle spanische Worte verdirbt, wiedies noch jetzt bey den meisten Reisenden der Pall ist, nennt sielaStancha; es ist die Station des rochers des Hrn. deBorda , wiedies die daselbst beobachteten Barometerhöhen beweisen. DieseHohen waren, nach Hrn. Cordier , im Jahr i 8 o. 3 , 19 Zoll 9,5 Li'nien, und nach den HH. Borda und Var ela ^ im Jahr 1776,19 Zoll 9,8Linien, während sich zu Orotava der Barometer, bey ei-ner Linie auf der nämlichen Höhe erhielt.

Mex.D. Humbsldis hist. Heise, I- J2