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Eishöhle des Pies hat übrigens keine solche senkrechtenOeffnungen, durch welche die warme Luft entweichenkann^ Während die kalte Luft unbeweglich auf dem Bo-den bleibt Es scheint; dafs sich das Eis sowohl durchseine Anhäufung als dadurch erhält, dafs sein Schmelzendurch die, von schneller Verdünstunghervorgebrachte, Käl-te verzögert wird. Dieser kleine unterirdische Gletscherbefindet sich in einer Gegend, deren mittlere Temperaturwahrscheinlich nicht Unter 3 ° beträgt, und er wird nicht,wie die eigentlichen Gletscher der Alpen , durch Schnee-wasser erhalten, welche von dem Gipfel der Berge kom-men. Während des Winters füllt sich die Höhle mit Eisund Schnee und da die Strahlen der Sonne nicht weiter als bisan die Oeffnung reichen, so ist ihre Wärme nicht hinrei-chend, den Behälter zu entleeren. Die Existenz einer natür-lichen Eishöhle hängt folglich weniger von der absolutenErhöhung der Höhlung und von der miltlern Tempe-ratur der Luftschichte ab, in der sie sich befindet, als vonder Menge des im Winter hereinkommenden Schnees, undder geringen Wirkung w armer Winde, die im Sommer we-hen. Die im Innern eines Bergs eingeschlossene Luft istschwer von der Stelle zu bewegen, wie dies derMonte-Te-staccio zu Rom beweist, dessen Temperaturen sehr verschie-den von jener der ihn umgebenden Luft ist. Wir werden inder Folge sehen, dafs man auf dem Chimborazö ungeheureEishaufen von Sand bedeckt findet, und zwar wie auf demPic, weit unter der untern Grenze des ewigen Schnees.
Nahe bey der Eishöhle (Caeva delHielo') haben, beyder Reise von Laperonse, die HH. Lamanon und Mongesihren Versuch über die Temperatur des siedenden Wassersangestellt. Diese Physiker fanden sie zu88°,7, während derBarometer auf 19 Zoll 1 Linie stand. In dem KönigreichN eugraUada, bey der K apelle von Guadeloupe , nahe bey San-ta-Fe de Bogota, sah ich das Wasser bey 89°,9 unter er