Kapitel II.
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nem Druck von 19z- i l -,9 sinken. Zu Tambores , in derProvinz Popayan , fand Hr. Ca/das die Hitze des sieden-den Wassers89°, 5 , während der Barometer auf i8 z - n L -,6stand. Diese Resultate könnten den Verdacht erregen,dafsbey dem Versuch des Hrn, Ijamanon das Wasser nichtdas Maximum seiner Temperatur völlig erreicht hätte. *)
Es fing an zu tagen, als wir die Eishöhle verbessern Wirbeobachteten jetzt, während der Dämmerung, eine auf ho-hen Bergen ziemlich gemeine Erscheinung, welche aber dieLage des Vulkans, auf dem wir uns befanden, ziemlichauffallend machte. Eine Lage von weissen und flockigenWolken entzog uns den Anblick des Oceans und det nie-dr.rn Gegenden der Insel. Die Lage schien nur 800 Toi-sen hoch zu seyn; die Wolken waren so gleichförmigverbreitet, und hielten sich so genau in einer wagrech-ten Ebene, dals sie das Ansehen einer ungeheuren mitSchnee bedeckten Plaine darstelitcn. Die colossale Pyramide des Pies, die vulkanischen Spitzen von Lancerote,Fortaventura und Palma erhoben sich wie Klippen ausder Mitte dieses ungeheuren Dunstmeers: ihre schwärzli-chen Teintcn contrastirten mit der Weisse der Wolken.
Während wir uns durch die zerbrochenen Laven desMalpays durcharbeileten, vvobey wir uns oft mit denHänden helfen mussten, bemerkten wir ein sehr sonder-bares optisches Phänomen. Wir glaubten nach Osten zukleine, in die Luft geworfene, Raketen zu sehen. Leuch-tende Punkte, 7 bis 8 Grad über dem Horizont erhoben,schienen sich anfangs senkrecht zu bewegen; aber allmählijrverwandelte sich ihre Bewegung in eine wahre horizontaleOscillation , welche 8 Minuten lang dauerte. Unsere Rei-segelährten, selbst unsere Wegweiser, wurden von dieser