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Buch 1.
tration herrührendem, Wasser angefüllt sind. Die wässeri-gen Dünste, welche die Nasenlöcher und die Spalten desKraters ausdünsten,, sind dieses nämliche Wasser, wel-ches durch die Wände erhitzt wird, über welche eshinflielst.
Der schroffste Theil des Berges hlieb uns noch zubesteigen übrig, der Piton, welcher den höchsten Gip-fel bildet. Der Abhang dieses kleinen Kegels, mitvulkanischen Aschen und Bruchstücken von Bimsteinbedeckt, ist so steil, dafs es fast unmöglich wäre, tlieSpitze zu erreichen, wenn man nicht einem alten La-vastrom folgte, welcher aus dem Krater geflossen zu seynscheint, und dessen Trümmer den Verwüstungen derZeitwiderstanden. Diese Trümmer bilden eine Mauer vonverschlackten Felsen, welche sich mitten durch die beweg-lichen Aachen erstreckt. Wir bestiegen den Piton, indemwir uns an diesen Schlacken hielten, deren Kanten sehrscharf sind, und die, halb zersetzt, uns oft in der Handblieben. Wir brauchten nahe zu eine halbe Stunde, umeinen Hügel zu ersteigen, dessen perpendikuläre Höhekaum 90 Toisen beträgt. Der Vesuv, *} welcher dreyinal
') Nach den barometrischen Messungen, welche Hr. Leopold vonBuch, Hr. Gay-Lussac und ich im Jahr i 8 o 5 machten, hat dieHöhe des Vesuvs seit dem Jahr I yg 4 ge gen Süd-West abgenom-men, wo ein Theil des Kegels zwey Tage nach dem Auswurfder Laven hinunterrollte. Saussure hatte den Vesuv im Jahre 1 773609 Toisen hoch gefunden, zu einer Zeit, wo der Rand des Kra-ters fast überall die gleiche Höhe hatte. Shuckburgh mafs im Jahr1776 einen Hügel, welcher sich in der Mitte des Schlundes befand;er halte 6 j 5 Toisen Höhe, caistirtc ltaum zu der Zeit von Saus-sure's Reise und verschwand bey der Eruption von *779. Hie Erup-tion von 179/1 hat die grofse Ungleichheit der beyden Ränder desKraters bewirbt; diese Ungleichheit betrug im Jahr ] 8 o 5 , 71 Tof-Sf?n. Hr. Bo/i fand den Vesuv wenige Zeit vorher 606 Toisen hoch.Shuckburgh gab der höchsten Spitze des Somnia, jener von Vilello,