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ken, welche bis jetzt über den Aetna und den Vesuv erschie-nen, aufgelöst sind, desto mehr wünscht der Reisende miteignen Augen zu sehen. Er schmeichelt sich, glücklicherzu seyn, als diejenigen, welche ihm vorangingen 5 erwill sich eine genaue Idee über die geologischen Ver-hältnisse zwischen dem Vulkan und den umliegenden lier-gen bilden; aber wie oft ist er in seiner Erwartung ge-lauscht, wenn, an den Grenzen des Vorgebirgs, unge-heure Bänke von Tuff und Puzzolanen jede Beobachtungdes Vorkommens und der Auflagerung unmöglich ma-chen. Man gelangt in das Innere des Kraters mit gerin-gem Schwierigkeiten, als man anfangs glaubte; inan un-tersucht den Kegel von seiner Spitze bis zu seiner Grund-fläclie; man ist über den Unterschied erstaunt, welchendie Produkte jeder Eruption darbieten, und über dieAehnlichkeit, die doch zwischen den Laven eines unddesselben Vulkans herrscht: aber trotz der Sorgfalt, mitwelcher man die Natur fragt, trotz der Menge partiel-ler Beobachtungen, welche sich mit jedem Schritt dar-hieten, kommt man von dem Gipfel eines brennendenVulkans weniger befriedigt zurück, als man war, da mansich zum Hinaufgehen anschickte. Nachdem man dievulkanischen Erscheinungen an Ort und Stelle untersuchthat, erscheinen sie isolirter, veränderlicher, und nochdunkler, als man sich vorstellt, wenn man die Berichteder Reisenden zu Rathe zieht.
Diese Betrachtungen boten sich mir dar, als ich vonder Spitze des Pies von Teneriffa , des ersten brennen-den Vulkans, welchen ich zu besuchen Gelegenheit hat-te, zurückkam; sie machten mich jedesmal von Neuembetreten, wenn ich im südlichen Amerika oder in Me-xico Gelegenheit hatte, vulkanische Berge zu untersu-chen. Wenn man über die geringen Fortschritte nach-dpnkt, welche die Arbeiten der Mineralogen und die