Band 
Erster Theil.
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Kapitel ll.

von Jom Gipfel Ins zur Grundlinie gleichförmig wäre,so würde er auf dem Pic de Teyde i2°,2<p geneigt seyn;auf dem Vpsuv 12 0 , 4 ''j und auf dem Aetna io°, 1 3 '5ein Resultat, das diejenigen befremden mufs, welche nichtin Ueherlegung ziehen, was einen mittiern Abhang aus-macht. Bey einem langen Bergsteigen wechseln Striche,welche 3 und 4 Grad geneigt sind, mit solchen ah, de-ren Neigung bis 5 o Grade beträgt, und diese letztemallein setzen unsre Einbildungkraft in Bewegung, weilman alle Abhänge der Berge für steiler hält, als siöwirklich sind. Ich kann zum Beweis dieser Bemerkungdas Beyspiel anführen, welches das Aufsteigen vom Hafen,von Yera-Cruz bis auf die Gebirgs-Platte von Mexico darbietet. Auf dem östlichen Abhang der Cordillerenist ein Weg gemacht, welcher seit .Jahrhunderten nurzu Fufs oder auf dem Rücken von Maulthieren zurück-gelegt wurde. Vom Encero bis an das kleine indischeDorf las Vigas beträgt die horizontale Entfernung 7500Toisen ; und da Encero, nach einer barometrischen Ni-vellirung, 74h Toisen niederer liegt als las Vigas, soergibt sich für den mittiern Abhang nur ein Winkel von5 °p,o'.

Ich habe auf der nämlichen Tafel die Profile desPies von Teneriffa , des Cotopaxi und des Vesuvs verei-nigt. Ich hätte statt dieses letztem gern den Actiia g*e-wählt, weil seine Form der der beyden Vulkane vonAfrika und von Amerika ähnlicher ist; aber ich wolltenur den Umrifs von Bergen zeichnen, welche ich selbstbesucht und gemessen habe; und bey dem Aetna hättenmir die Daten für die zwischenliegenden Höhen gefehlt.Ich mufs noch bemerken, dafs bey den drey Profilehdie Scalen der Entfernungen und der Höhen gleiche Ver-hältnisse haben. Die Entfernungen wurden nach denCharten von Zanoni , de Borda und La Condamine ba-