Band 
Erster Theil.
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Buch 1.

rend ihrer Schmelzung erfahren, erklären, warum dies*Substanzen mit Ausnahme einiger Varietäten, die ichbey Popayan sammelte, heynahe nie weifs gefunden wer-den. Unter den Bimsteinen sind es die faserigen, mitSeidenglanz, welche mehr Glimmer als Feldspath enthal-ten, und bey denen in den Anden, in Blöcken von 8bis io Toisen Länge, die Fasern genau parallel untersich, und senkrecht auf die Richtung der Schichten lau-fen, welche sich in grofsen Tiefen zu bilden scheinen.Viele Vulkane werfen auch nie Birnstein aus, und beydenen, die es durch den Krater thun, geschieht es nurnach dem Ausflufs der Laven. Mehrere Mineralogenglauben, die körnigen Urgebirgsarten können allmähligund an ihrer Stelle, es sey nun durchs Feuer, oder mit-telst eines Durchdringens heifser und saurer Dämpfe, inporphyrartige, blättrige oder fibreuse Massen verwandeltwerden. Diese Meinung scheint durch die Existenz ge-spaltener und faseriger Feldspathe, welche man in denTrapp-Porphyren von Quito findet, unterstützt zu wer-den : diese Krystalle gleichen rhomboidalen Bruchstückenvon Bimstein, die in einem entfärbten Domit eingesprengtsind.

Die Farbe der Bimsteine des Pies gibt zu einer än-,dern wichtigen Bemerkung Anlafs. Dieses Meer Vonweifsen Aschen, Welches den Pitort umgibt, und dieweite Ebene der Pfriemenkräuter bedeckt, ist ein siche-rer Beweis der alten Thätigkeit des Kraters 5 denn, inallen Vulkanen, selbst dann, wenn sie Seiten-Ausbrüchemachen , kommen die Aschen und die Rapilli, zugleichmit den Dämpfen, nur aus der Oeffnung hervor, die sichauf der Spitze de- Bergs findet. Nun erstrecken sich aufTeneriffa die schwarzen Rapilli über den Fufs des Piesbis an das Ufer des Meers, während die weifsen Aschenwelche nur zerbröckelte Bimsteine sind, und unter d*-