Band 
Erster Theil.
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Kapitel II.

wen ich mit dem Fergröfserung-Glas Bruchstücke vonglasigem Feldspath und von Augit gefunden habe, aus-schliefslich die Nachbarschaft des Piton einnehmen. Die-se eigentümliche Vertheilung scheint die Beobachtungzu bestätigen, welche man schon längst auf dem Vesuv gemacht hat, dafs die meisten Aschen zuletzt ausgewor-fen werden, und das Ende der Eruption verkündigen.In dem Mafs, als die Elasticität der Dämpfe abnimmt,werden die Materien auf eine geringere Entfernung ge-worfen, und die schwarzen Rapilli, die-zuerst hervor-kommen, nachdem die Lava zu fliefsen aufgehört hat,müssen natürlich weiter gelangen als die weifsen. Dieseletztem scheinen die Wirkung eines stärkern Feuers er-fahren zu haben.

Ich habe nun die äufsere Struktur des Pies und dieZusammensetzung seiner vulkanischen Produkte von derGegend der Küsten bis an den Gipfel des Piton unter-sucht: ich habe mich bemüht diese Untersuchungen an-ziehend zu machen, indem ich die Erscheinungen, wel-che der Pic von Teneriffa darbietet, mit denen verglich)welche man in andern Gegenden beobachtet, deren Bo-den ebenfalls durch unterirdische Feuer untergraben ist.Diese Methode, die Natur in der Gesainmtheit ihrerBeziehungen zu betrachten, schadet ohne Zweifel demschnellen Gang, welcher einem Reisejournale zukamint;aber ich dachte, in einem Bericht, dessen Hauptzweckdie Beförderung physikalischer Kenntnisse ist, müs-se jede andere Betrachtung denen der Belehrung undder Nützlichkeit untergeordnet seyn. Durch die Iso-lirung der Thatsacher» geschah es, dafs sonst schätzba-re Reisende so viele falsche Ideen über die vergebli-chen Contraste der Natur in Afrika, in Neuholland undauf dem Rücken der Cordilleren veranlasst haben. EsVerhält sich mit den grofsen geologischen Phänomenen