Band 
Erster Theil.
Seite
247
JPEG-Download
 

247

Kapitel 11.

sie gleich von vielen Reisenden wiederholt wurde, diesich von einander ahschreiben’, ist nichts desto' wenigernicht genau. Dasjenige, was Hr. Gillan, etwas unbe-stimmt, Berge v von hartem and eisenhaltigen Thonnennt, ist nur ein berge gehobenes Land, welches manam Fufse aller Vulkane vorfindet. Die Thonlager be-gleiten die Basalte, wie die Tuffe die neuern Laven.Nirgends auf Teneriffa haben Hr. Cordier und ich eineUrgebirgsart entdeckt, weder an ihrer ursprünglichen Stellenoch durch die 0effnung des Vulkans ausgeworfen, und dieAbwesenheit dieser Gebirgsarten charakterisirt fast alle In-seln von kleinem Umfang, welche einen brennenden Vul-kan haben. Wir wissen nichts Gewisses über die azorischenInseln j aber es ist gewifs, dafs die Insel Reunion, so gutals Teneriffa , nur einen Haufen von Basalten und La-ven darbietet. Rein vulkanischer Felsen erscheint zuTage, weder auf dem Gros-Morne*) noch auf dem Vul-kan Bourbon, noch auf der kolossalen Pyramide des Ci-mandef, welche viglleicht höher als der Pic der canari-schen Inseln ist.

Man versichert indessen,**) dafs Laven, welcheBruch-stücke von Granit umschlossen, auf der Ebene des Reta-ma gefunden wurden. Hr. Broussonet berichtet mir,wenige Zeit vor seinem Tode, dafs man auf einem Hü-gel über Guimar Stücke von Glimmerschiefer gefunden

*) Granifcblöcke, die wahrscheinlich durch den alten Vulkan vonGros-Morne ausgeworfen wurden, finden sich bey der Quelle derdrey Flüsse; und diese Thatsache verdient um so mehr Aufmerk-samkeit, als die benachbarten Inseln, unter dem Namen der Sc-cheiles bekannt, aus Granilfelsen gebildet sind. Bory de S t+>Vincent , Voyage aux lies c£Afrique, T. I, p. 538 ; T. II, p. 35 ;T. III, p. i 45 und 246,

**) Bory de Saint-Vincent , Essai sur les lies Fortimees , p. 278.