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Kapitel II.
thaginenser das werden, was für die Europäer, mitten un-ter ihren bürgerlichen und religiösen Uneinigkeiten, der -freye Boden von Amerika geworden ist.
Die canarischen Inseln wurden den Römern nichtgenauer bekannt, als 80 Jahre vor der Regierung Octa-vians. Ein simpler Privatmann wollte den Plan ausfüh-ren, den eine weise Vorsicht dem Senat von CarthaffOan die Hand gegeben hatte. Sertorius , besiegt von Syl-la, ermüdet vom Tumult der Waffen, sucht eine siche-re und friedliche Freystätte. Er wählt die glücklichenInseln, von denen man ihm auf den Küsten von Beticaeine anziehende Beschreibung macht. Er sammelt sorg-fältig die Nachrichten, welche er von den Reisenden er-halten kann 5 aber in dem Wenigen, was uns von diesenNachrichten und von den ausführlichen Beschreibungendes Sebosus und Juba überliefert wurde, ist nie vonVulkanen und vulkanischen Ausbrüchen die Rede. Kaumerkennt man darin die Insel Teneriffa und den Schnee,womit der Gipfel des Pies im Winter bedeckt ist, andem Namen Nivaria , welcher einer der glücklichenInseln gegeben wurde. Man könnte daraus schliefsen,der Vulkan habe damals kein Feuer ausgeworfen, wennes erlaubt wäre, das Stillschweigen einiger Schriftsteller,die wir nur durch simple Fragmente oder durch trockneRegister von Namen kennen, auszulegen. Der Naturfor-scher sucht vergeblich in der Geschichte die Documenteder ersten Eruptionen des Pies; er findet solche nirgends,als in der Sprache der (Juanen, in welcher das WortEcheyde *) zugleich die Hölle und den Vulkan von Te-neriffa bezeichnet.
') Der nämliche Berg hatte den Namen Ay a*dyrma, in welchemHorn (de originib. Americ. p 1 55 und i85) die alte Benennungdos Atlas zu erkennen glaubt, welche nach Sirabo, Pliniul und