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Die erste Zone, die der Weinstöcke, erstreckt sichvom Ufer des Meers bis auf zwey oder dreyhundert ToisenHöhe: es ist die bewohnteste, und die einzige, wo derBoden mit Sorgfalt bebaut ist. In diesen niedern Gegen-den, im Hafen von Orotava und überall, wo die Winde ei-nen freyen Zutritt haben, erhält sich der hunderttheilige
das Problem, welches wir aufzulijsen suchen. 'Was die Lage de»Vulkans von Teneriffa im Mittelpunkt einer Insel von kleinemUmfang betrifft, so scheint es nicht, dafs dieser Umstand eineErhöhung der Curve des ewigen Schnees bewirken könne. Wennauf Inseln die Winter weniger streng sind, so sind dort die Sommerauch weniger warm, und nicht sowol von der mittlern Temperaturdes ganzen Jahrs, als von derjenigen der Sommermonate hängtdiese Hohe des Schnees ah. Auf dem Aetna fängt der Schnee schonin i 5 oo Toisen Hohe und selbst etwas tiefer an, welches für ei-nen in 3 y und einem halben Grad gelegenen Gipfel aufserordent-lich ist. Gegen den Polarkreis, wo die Hitze des Sommers durchdie Nebel vermindert wird , welche sich beständig über demOccan erhebet!, wird der Unterschied zwischen den Inseln oderden Küsten und dem Innern des Landes aufserordentlich merk-bar. In Island , z. B. auf dem Osterjöckull, im 65 ° der Breite,steigt der ewige Schnee bis auf 4 ^ 2 Toisen Höhe herab , wäh-rend in Norwegen , bey 67°, fern von den Küsten, in Gegenden,wo der "Winter viel strenger und folglich die mittlere Tempera-tur viel geringer als in Island ist, der Schnee nur auf 600 Toi-sen herabsteigt. ( Leopold v. Buch in den Annalen von Gilbert1812, T. II, p.3‘7 u. 43 .) Nach diesen Annäherungen scheint essehr wahrscheinlich, dafs Bouguer und Saussure sich geirrt ha-ben , ‘wenn sie annahtnen, dafs der Pic von Teneriffa die untere be-ständige Gränzc des ewigen Schnees erreiche ( Tigure de laTerre ,p. XLIIt. und Voyage dans les Alpes, T. IV, p. io 5 .) Man findetdiese Gränze für 28° 17' Breite wenigstens za 19^0 Toisen Höhe,selbst werin man sie durch Interpolation zwischen dem Aetna undden Vulkanen von Mexico berechnet. Dieser Gegenstand wirdvöllig aufgeklärt werden, wenn man den westlichen Theil des At-las gemessen haben wird, welcher, nabe bey Marocco, in 3 o undeinem halben Grad Breite, mit ewigem Schnee bedeckt ist.