Band 
Erster Theil.
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Kapitel II.

die handelnden Völker Europas eingehcn. Lange Zeit mitstatistischen Forschungen über die spanischen Colonien be-schäftigt, und eng mit Personen verbunden, welche wich-tige Stellen auf Teneriffa bekleideten, hatte ich Gelegen-heit gehabt, während meines Aufenthalts zu Caracas undin der Havannah viele Aufklärungen über den Handel vonSainte-Croix und Orotava zu sammeln. Da aber mehrereGelehrte die canarisohen Inseln nach mir besuchten, schöpf-ten sie aus den nämlichen Quellen, und ich nehme keinenAnstand, dasjenige aus meinem Reisejournal wegzulassen,ivas mit vieler Genauigkeit in Werken auseinander gesetztwurde, die vor dem ineinigen bekannt gemacht wordensind. Ich werde mich hier auf wenige Bemerkungen be-schränken, welche das Gemählde beschliessen sollen, dasich von dem Archipel der canarischen Inseln entworfenhabe.

Es verhält sich mit diesen Inseln wie mit Aegypten , derKrimm und so vielen andern Ländern, welche die' Reisen-den, die durch Contraste Aufmerksamkeit erregen wollen,entweder übormäfsig gelobt oder getadelt haben. Die Ei-nen, welche in Orotava landeten, beschrieben Teneriffa als den Galten der Hesperiden; sie rühmten die Milde desRlimas, die Fruchtbarkeit des Ejodens und den Reichthumder Kultur: Andere, genöthigt sich auf Sainte-Oroix auf-zuhalten, sehen in den glücklichen Inseln nur ein nacktes,dürres Land, von einem unglücklichen und dummen Vol-

Meilen ausgedrückt, wovon i5 auf einen Grad gehen: Teneriffa ,Fortavcntura, 35J; Canaria, 33{; Palma , i5i; Lancerota, i4§,und wenn man die kleinen benachbarten Inseln hinzunin\mt i5f,Gomcra, 85 und Ferro 5jJ : in Summa, i53j. Man mufs sich wun-dern, dafs Hr. Hassel , in seinem vortrefflichen Werk über die Sta*tistikEuropas, den canarischen Inseln eine Bevölkerung von 420 , 00 *Einwohnern und einen Flächenraum von 358 geographischen Mei-len zuschreibt. (Stat*Umrifs, Heft 1 , S. 17 ),

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