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Kapitel III.
in 3 1 »is 4 Graden nördlicher Breite; und wenn ihre La-ge die Wirkung eines langem Aufenthalts der Sonne inder nördlichen Hemisphäre ist, so scheint sie zu bewei-sen, dafs sich die Temperaturen der beyden Hemisphä-ren*) wie 11:9 verhalten. Wir werden in der Folge diesesWerks sehen, wenn von dem Theil der Atmosphäre dieHede seyn wird, welcher sich über das Südmeer er-streckt, dafs westwärts von Amerika die regelmäfsigenSüd-Ostwinde weniger über den Aequator hinausreichen,als sie dies im atlantischen ücean thun. In der Thatkann der Unterschied, mit welchem die Luftschichtenvon den beyden Polen gegen den Aequator zurückströ-men, nicht der nämliche seyn in allen Graden der Län-ge, d. b. in verschiednen Punkten der Erde, wo die Con-tinente sehr verschiedne Breiten haben, und wo sie sichmehr oder weniger gegen die Pole verlängern.
Es ist bekannt, dafs bey der Ueberfahrt von Sainte-Croix nach Gumana, so wie bey der von Acapulco nachden Philippinen, die Matrosen beynahe nicht nöthig ha-ben, die Seo-el zu berühren. Man schifft in diesen Gr-genden, wie wenn man einen Flufs hinabführe, und esist glaublich, dafs es keine sehr genagte Unternehmungwäre, diese Reise in einer Chaluppe ohne Verdeck zumachen. Weiter westlich, an den Küsten von Santa-Martha und im Golf von Mexico , weht der Landwind hef-tig und macht das Meer sein - unruhig.**)
') Freuest , sur les limites des vents alises. lourn. de Fhys.,T. XXXVIII, p. 36 q. "Wenn man mit Aepinus annimmt, dafs die• südliche Hemisphäre nur um T ‘ £ kälter ist als die nördliche, sogibt die Hecjmung für die nördliche Grenze der regelmäfsigenWinde Ost-Süd-Ost, die Parallele von 1° 28'.
**) Die spanischen Seeleute bezeichnen die starken regelmäfsigenWinde zu Garlhagena in Indien mit dem Ausdruck los brisolesde Suntp. Martha , und in dem Golf von Mexico durch die Be-