Buch I.
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In dem Mals, als wir uns von den Küsten Afrika *entfernten, wurde der Wind schwächer: oft war meh-rere Stunden lang Windstille, und diese kleinen Wind-stillen wurden regelmäfsig durch elektrische Phänomeneunterbrochen. Schwarze dichte Wolken mit bestimm-ten Umrissen bildeten sieb im Osten: man hätte geglaubt,ein jäher Windstofs würde zum Einziehen und .Nieder-lassen der Segel nöthigen, aber bald wehte der Windvon Neuem frisch: es fielen einige grofse Regentropfen,und das Gewitter zerstreute sich, ohne dafs man don-nern gehört hätte. Es war merkwürdig, während die-ser Zeit’die Wirkung einiger schwarzen, isolirten undsehr niedern Wolken zu beobachten, welche über demZenith weggingen. Man empfand stufenweise die Ver-mehrung oder Verminderung der Stärke des Windes, jenachdem kleine Partien bläschenförmiger Dünste sich näjherten oder entfernten, ohne dafs das Electrometer, miteiner langen Metallstange und einem brennenden Dachtversehen, eine Veränderung in der electrischen Span-nung der niedern Luftschichten, angezeigt hätten. DurchHülfe dieser kleinen Windstüfse, welche mit völligenWindstillen abwechseln, gelangt man in den MonatenJunius oder Julius von den canarischen Inseln nach denAntillen oder an die Küsten des südlichen Amerikas , lnder heifsen Zone folgen sich die meteorologischen Phä-nomene auf eine äufserst gleichförmige Art, und dasJahr i8o3 wird lange Zeit in den Annalen der Schiff-fahrt merkwürdig seyn , weil mehrere Schiffe , welchevon Cadix nach Caracas gingen, genöthigt wurden, in»4° Breite und 48 ° Länge wegen eines sehr starken Win-des beyzulegen^ welcher mehrere Tage von Nord-Nord-
nennung las brizas pardas. Diese letztem Winde sind von ei-nem grauen und wolkigen Himmel begleitet.