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Buch 1.
fiebervertreibende Rinde von Peru könne auf keinem spa-nischen Schiffe fehlen.
Den 8 ten Julius erlangte ein Matrose, welcher in denletzten Zügen lag, durch einen Umstand seine Gesundheitwieder, der wohl verdient erzählt zu werden. Seine Hang-matte war so gemacht, dafs keine zehn Zoll freyen Raumeszwischen seinem Gesicht und dem Verdeck waren. Es warunmöglich ihm die Sakramente in dieser Lage zu reichen ;denn, nach dem Gebrauch der spanischen Schiffe, musstedas Allerheilige beym Glanze der Wachskerzen und mitGefolge der ganzen Mannschaft hergetragen werden. Manbrachte den Kranken in einen luftigen Ort, nahe bey derLücke, wo man vermittelst Segeln und Flaggen eine Artvon viereckigem Zimmer eingerichtet hatte. Er sollte biszu seinem Tod dableiben, den man für sehr nahe hielt;aber indem er von einer aufserordentlich heifsen, stagni-renden und mit Miasmen erfüllten Luft in eine frischerereinere und in jedem Augenblick erneuerte kam, erholteer sich allmählig aus seinem schlafsüchtigen Zustand. Sei-ne Genesung datirte sich von demTag, wo er die Zwischen-decke verlassen hatte; und da in der Medizin oft die näm-lichen Thatsachen dazu dienen, schnurstracks entgegenge-setzte Systeme zu unterstützen, so bestärkte diese Gene-sung unsern Arzt in seinen Ideen über die Entzündung desBluts und über die Nothwendigkeit des Aderlassens, der 'abführenden und auf jede Art schwächenden Mittel. Wirerfuhrenbald die traurigen Folgen dieser Behandlung, undwir wünschten mehr als je, die Küsten Amerikas zu er-reichen.
Seit mehrern Tagen hatte sich der Punkt der Schätzungder Piloten um i° 12' von d« r Länge entfernt, welche ichdurch das Chronometer erhielt. Dieser Unterschied rühr-te weniger von der allgemeinen Strömung her, welche ichCourant de rotation genannthabe, als von jener besondern
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