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Kapitel III.
te uns die rührende Scene ins Gedäcbtnifs gerufen, woPani und Pirginie, sitzend an der Quelle des Flusses derLatanien, sich zum Letztenmal unterhalten, und wo derGreis* hey dem Anblick des Kreuzes im Süden, sie erin-nert, dafs es Zeit ist zu scheiden!
Die letzten Tage unserer Ueberfahrt waren nicht soglücklich, als uns die Milde des Klimas und die Ruhe desOceans erwarten Hessen . Es waren nicht die Gefahren desMeers, welche unsere Genüsse störten, sondern der Keimeines bösartigen Fiebers, welches sich in dem Mafs ent-wickelte, als wir uns den Antillen näherten. Die Zwi-schendecken waren aufserordentlich heifs, und sehr an-gefüllt. Seit wir den Wendeltreis passirt hatten, hieltsich der Wärmemesser auf 3* bis 36 Graden. Zwey Ma-trosen, mehrere Passagiere, und was ziemlich merkwür-dig ist, zwey Neger von der Küste von Guinea und einMulattenkind, wurden von einer Krankheit befallen, welcheepidemisch zu werden schien. Die Zufälle waren nicht heyallen Kranken auf gleiche Art beängstigend; indessen fielenMehrere, besonders die Stärksten, von dem zweyten Tagean, in Irrereden, und empfanden ein völliges Dahinsinkender Kräfte. Die Gleichgültigkeit, welche auf Paquetbootenherrscht für Alles, was nicht das Manöver und die Schnel-ligkeit der Ueberfahrt betrifft, hinderte den Kapitän, diebekanntesten Mittel an zu wenden, um die drohende Gefahrzu vermindern. Man machte keine Räucherung. Ein gal-lizischer Wundarzt, unwissend und phlegmatisch, verord-net^ Aderlässen, weil er das Fieber demjenigen zuschrieb,was er Hitze und Verderbnifs des Blutes nannte. Es warnicht eine Unze Fieberrinde auf dem Schifte vorhanden jwir selbst hatten vergessen solche mitzunehmen, weil wir,mehr um unsere Instrumente, als um die Sorge für unsereGesundheit beschäftigt, zu leichtsinnig geglaubt hatten, die