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Kapitel III.
welche durchsichtige Flüssigkeiten haben *), sehr wenigLicht an ihrer Oberfläche zü verschlucken, tragen auf
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gleiche Art dazu bey, die Wärme in dem Theil der At-mosphäre zu mäfsigen, welcher die Aequinoctial-Meereumgibt. Man weifs, dafs, so lange die Winde in derNähe des Landes in der heifsen Zone wehen, die Schiffifahrenden nie bedeutender Hitze ausgesetzt sind.
Wenn man die zahlreichen Beobachtungen zusam-menstellt **), welche in dem Südmeer und in dem atlan-tischen Ocean während der Reisen von Cooh , Dixon,d’Entrecasteaux und Krusenstern gemacht wurden, sofindet man, dafs unter den Tropen die mittlere Tempe-ratur der Luft auf der offenen See zwischen 26 und 27Grade fällt. Man mufs von dieser Berechnung die Be-obachtungen ausschliefsen j welche während einer vollkom-menen Windstille gemacht wurden, weil alsdann der Kör-per des Schiffs sich aufserordentlich erhitzt, und es dannbeynahe unmöglich ist, die Temperatur der Atmosphä-re genau zu schätzen. Wenn man die Pieise-Journaleso vieler berühmten Schifffahrer durchgebt, so ist manerstaunt, dafs sie nie, in beyden Hemisphären unter derheifsen Zone, den Wärmemesser in der freyen Luft über34 ° (27°,2 R.) gefunden haben. Unter Tausenden vonBeobachtungen, welche um die Stunde des Durchgangsder Sonne durch den Meridian gemacht wurden, findetman kaum einige Tage, wo sich die Wärme auf 3 i und
*) Die Lichtstrahlen durchdrungen das Wasser Bis .zu einer ziem-lich bedeutenden Tiefe, und die ersten Schichten, indem sie dasLicht frey durchlasscn , werden nicht wie die Erde und die Fel-sen. erwärmt.
**) Man sehe eine vortreffliche Abhandlung der HH. Horner undLangsdorf in den Memoires de V Aciidemie de Saint Petersbourg, T. I. p.467.