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Buch I,
ten Gebirgsplatten, und endlich in jenen den Küsten nahenGegenden die nämlichen strauchartigen Pflanzen*), welchein geringem Breiten nur die dem ewigen Schnee nahenGipfel bedeckten,
Indem ich die Schnelligkeit erwog, mit welcher diemittlere Temperatur der Atmosphäre in demMafs abhimmt,als man sich von dem Aequator den Polen , oder von derOberfläche der Erde den hohen Gegenden des Luftmeersnähert, so betrachtete ich die Abnahme der Wärme alsin einer arithmetischen Progression erfolgend. Diese Vor-aussetzung ist für die Luft nicht ganz genau**): sie ist esnoch weniger für das Wasser> dessen unter einander lie-gende Schichten in verschiednen Graden der Breite nachverschiednen Gesetzen an Wärme abzunehmen scheinen.
*) Tn dem Studium der geographischen Verhältnisse der Pflanzen,mufs man zwischen denjenigen Vegetahilien einen Unterschiedmachen, deren Organisation grofsen Veränderungen der Tempe-ratur und des barometrischen Bruchs widersteht, und denen, wel-che nur gewissen Zonen und gewissen Höhen anzugehören schei-nen. Dieser Unterschied ist noch merklicher in der gemäfsigtenZone als unter den Tropen , w r o die krautartigen Pflanzen weni-ger häufig sind, und wo die Bäume nur durch die Trockenheitder Luft ihre Blätter verlieren. Wir sahen einige Vegetahilienihre Wanderung von den nördlichen Küsten Afrikas über die Py-renäen bis in die Heiden von Bordeaux und. an den Bassin derLoire erstrecken; zum Beyspicl, die Merendera, den Hyacinthustardivus und den Narcissus bulbocodes. (Annales du Mus., T. IV.p. 4oi-)
**) Die mittlcrn Temperaturen nehmen von dem Aequator zu denPolen zu, ungefähr wie die Quadrate der Sinus der Breite, (Journ*de Phys- T.LXIL p. 44 7) und die Abnahme der Wärmein einervcrtiealen pbene nähert sich am häufigsten, nach den HH- Oria-jii und Lindenau. , dem Gesetz einer harmonischen Progression• (Tables harom p. XIV. Mon . Cor . Juri, i8o5. Ephim . Med1788 , p. i38.)