i t e l III.
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Kap
phia, unter dem Titel: thermometrische Sei äfffahrt* **) '), be-kannt gemachtes Werk, und insbesondre die interessantenBeobachtungenj welche im Jahr 1800 von Hrn. Perrinsam Bord des Schiffs Skelton während einer Reise von Lon-don nach Bombay angestellt wurden, lieferten mir zahl-reiche Materialien für meine Arbeit. Zu Lima , mit Nach-forschungen über die Temperatur des Meers beschäftigt,veranlasste ich einen Offizier von der königlichen Marine,Hrn. Quevedo, Tag vor Tag während seiner Ueberfahrt vonPeru nach Spanien um das CnpHorn, dieAngabe zweyerWär-memesser zqbeobachten, von welchen der eine der Luft aus-
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gesetzt wäre, der andere aber in die obern Schichten desOceans gesenkt würde. Die Beobachtungen, welche durchHrn. Qnevedo im Jahr 1802 am Bord derFregaüe Santa Piu-fina wirklich gemacht wurden *), und welche in diesemWerk verzeichnet werden sollen, umfassen beyde Hemispä-ren von6o° südlicher bis 36 ° nördlicher Breite: sie sind um soschätzbarer, als dieser sehr unterrichtete Reisende mittelsteines Chronometers von Brockhanks , und mittelst der Ent-fernungen des Monds von der Sonne seine Länge vollkom-men kannte. Seine meteorologischen Instrumente, von Nair-ne verfertigt, wurden vor seiner Abreise mit denjenigen ver-glichen, welcher ich mich auf den Cordilleren bediente.
Von dem Aequator bis zu a 5 und 28 Graden nördlicherBreite ist die Temperatur von einer merkwürdigen Bestän-digkeit, ungeachtet des Unterschieds der Meridiane: sieist veränderlicher in den gröfsern Breiten, wo das Schmel-zen des Polareises, die durch dieses Schmelzen verursach-ten Strömungen und die aufserordentliche Schiefe derSonnenstralen im Winter die Wärme des Oceans ver-mindern. Die folgende Tabelle, welche die zufällig aus
*) Thermornetrical Navigation, 1799, p. 37.
**) Nicholson s Journal, 1804, p. 101.