Band 
Erster Theil.
Seite
359
JPEG-Download
 

Kapitel III.

359

Von 3o° nördlicher Breite an stimmen die von mirerhaltenen Resultate sehr; gut mit denen der HH. Per-rins und, Qüsvedo überein. Wahrscheinlich darf mannicht dem localen Einflufs der Jahrszeiten, wie wir diesweiter oben bewiesen haben, sondern der Bewegungdes Wassers und entfernten Ursachen denUmfang der Tem-peratur-Veränderungen zuschreiben, welcher zwischenden Wendekreisen auf der Reise von London nach Bom-bay beobachtet wurde. Diese Veränderungen stiegenauf 5°, während ich sie in dem Südmeer nur zu 2°, 7gefunden habe. Hr. Quevedo , indem er von Süden nachWorden einen Raum von G,o Meilen durchschifite, sahdie Wärme des atlantischen Oceans vom Wendekreisdes Steinbocks bis 9 0 nördlicher Breite nur um i°,7 sichverändern : bis zu 23° nördlicher Breite betrugen die grös-sten Abweichungen der Temperatur des Meers nur 3°,7.

Diese grofse Regehnäfsigkeit in der Vertheilung derWärme des Oceans offenbart sich auch sehr auffallend,wenn man in beyde'n Hemisphären gleich weit vom Ae-(jualor entfernte Zonen vergleicht: