Ruck I.
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durch Vergleichung einer grofsen Anzahl von Beobach-tungen. welche unter verschiednen Parallelen und inverschiednen Graden der Lange angestellt wurden, wirdman über das wichtige Problem der Zunahme oder Ver-minderung der Wärme der Erde entscheiden können.
Um diese Arbeit vorzubereiten, mufs man mit Sorg-falt, zu einer gegebenen Zeit, das Maximum der Tem-peratur des Seewassers unter den Tropen, und die Paral-lele des wärmsten Wassers bestimmen. Wir haben be-wiesen, dafs dieses Maximum zu unserer Zeit in den voneinander entferntesten Gegenden 28° bis 29 0 des hundert-theiligen Wärmemessers beträgt. Eine sehr entfernteNachkommenschaft wird eines Tags entscheiden, ob, wieHr. L,eslie * *) durch scharfsinnige Hypothesen zu bewei-sen suchte, zweytausend vierhundert Jahre hinreichendsind, damit die Temperatur der Atmosphäre um einenGrad zunehme. So langsam auch die Zunahme seynmag, so mufs man zugeben, dafs eine Hypothese, nachwelcher das organische Leben auf unserer Erde zuzu-nehmen scheint, unsere Einbildungkraft angenehmer be-schäftigt, als die alten Systeme der Erkältung unserer Er-de, und der Anhäufung des Polareises. Die Physik unddie Geologie haben einen Theil, der rein auf Muthmafsun-gen beruht, und die Wissenschaften würden von ihremReiz verlieren, wenn man sich bemühte, diesen auf Muth-mafsungen beruhenden Theil in zu enge Gränzen einzu-schränken.
Hy grometrischer Zustand der L, uf t.Ungeachtet der in dieser letzten Zeit über die Genauig-keit erhobne Zweifel, womit die Haar- und Fischbein-Hy-
greifen, ohne, dafs dieses Phänomen eine allgemeine Revolutionin der Constitution der Atmosphäre anzeigt.
*) An experimental Inquiry into the nature and propagation ofheat, j8o4> p. i8i«. 556.