Band 
Erster Theil.
Seite
368
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j Buch I.

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Wetter und während der Wärmemesser auf 24 Gradstand. An den Ufern des Genfer Sees*) betragt die mitt-lere Feuchtigkeit des nämlichen Monats nur 80°, wenndie mittlere Wärme 19 0 beträgt. Wenn man nun diesehygrometrischen Angaben aut eine gleiche Temperaturreduzirt, so findet man, dafs sich die wahre Feuchtig-keit in dem Bassin des atlantischen Aequinoctial-Oceanszu der Feuchtigkeit der Sommermonate in Geneve ver-.hält, w ie 12 ; 7. Diese grofse Feuchtigkeit erklärt, gröfs-tentlieils, die Kraft der Vegetation, welche man an denKüsten des mittäglichen Amerikas bewundert,' wo wäh*rend mehrerer Jahre beynahe kein Regen fällt.

Da sich die Menge der Dünste nicht mit derElasli-cität, sondern mit der Temperatur verändert, so kannman entweder die absoluten Quantitäten von Dünsten,welche die Atmosphäre an zvvey Orten enthält, oder dieVerhältnisse vergleichen, in denen diese Quantitäten mitdenjenigen stehen, welche zu der völligen Sättigung derLuft in yerschiednen Klimaten nüthig sind. Man kennt,durch hinreichend genaue Beobachtungen, die Sättigung-Capacitäten der Luft bey verschiednen Graden des Wär-memessers; aber die Verhältnisse zwischen der progres-siven Verlängerung eines hygroscopischen Körpers undden Quantitäten von Dünsten, welche in einem gegebe-nen Raume enthalten sind, wurden noch nicht mit demnämlichen Grad von Gewifsheit erforscht. Diese Beob-achtungen bewogen mich, die Angaben der Haar - und_ Fisch-

jede Reihe von Beobachtungen das angewandte Instrument bezeich-net. Die Zahlen bezeichnen immer die scheinbare Feuchtigkeit}wenn das Gegentheil nicht ausdrücklich bemerkt ist.

*) In der gemäfßigten Zone sind auf dem Continent die Extreme ge-wöhnlich im Sommer 67 ° und 83°, wenn die Temperatur der Lufts6 bi» 18 Centesixualgrade beträgt.