Kcipitel ///. $6<)
FisChbein- Hygrometer bekannt zu machen* wie sie ge-fade beobachtet würden * indem zugleich der Grad derWärmemesser bemerkt wurde * welche mit diesen bey-den Instrumenten zusammenhingen. Um bis auf einengewissen Grad die Vergleichung der unter verschiednertBreiten gemachten Beobachtungen zu erleichtern * wer-de ich hier eine Tabelle beylugen, welche von Hrn. d’Au-büisson bey Gelegenheit seiner interessanten Untersuchun-gen über die Coefficienten der barometrischen Formelnberechnet wurdet Das Gesammte der Resultate beweist*dafs man sich; je naher man gegen den Aeijuator kommt*desto mehr dem Zustand der Sättigung nähert. ManWählte die Zeit* wo die Temperatur des Meers jenerder Luft beynähe gleich ist. Vön den acht Colümnen*Welche diese Tabelle zusämmensetzen* enthält die erstedie Zeit der Beobachtung; die Zweyte die Breite des Orts;die dritte den Zustand des Thermometers; die vierte den Zu-stand des Hygrometers; die fünfte das Gewicht des in einen!Luftcubikmeter enthaltenen Dunstes* Wenn dessen Rauntgesättigt ist; die sechste daS' Gewicht des in einem Luft-cubikmeter enthaltenen Dunstes bey dem beobachtetenGrad des Hygrometers; die siebente die Dicke der Was- 'serschichte* weiche in einer Stunde Zeit bey völlig trok-kener Luft verdunstet wäre; die achte* diese nämlicheDicke bey der Annahme* dafs sich die durch das Hy-grometer angegebene Menge von Dünst in der Luft be-funden habe. *)
*) Hier die Fundamente des Calcuis des Hrn. c£Aubuisson^t =: der Angabe des hunderttheiligen Wärmemessers jder Angabe! dös Hygrometers yöü Saussure*
Es seyen•
A =\
b = f den in den Coliimncn der obigen Tabelle angegebenen un.3c r=t mit den nämlichen Buchstaben beieichneten Gröfsan,
d =
Alex, Vi Humboldts hisi. Reise. I.