Band 
Erster Theil.
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384
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S84

Buch 1.

kung, welche der Mond bey seinem Aulgftng mehrereTage nacheinander auf die Zertheilung der Wolken hat,die genaue Verbindung zwischen dem Fallen der Seeba-rometer und der Veränderung, der Witterung Und ande-re ähnliche Thatsachen offenbaren sich kaum in dem In-nern der Länder, welche in der veränderlichen Zoneliegen, während es scheint, dafs ihre Wirklichkeit kaumvon denjenigen geläugnet werden könne, welche langeZeit zwischen den Tropen Zur See gereist sind»

Ich versuchte, das Cyanometer zur Messung derFarbe des Meers anzuwenden. Ungeachtet diese Farbeam häufigsten grün ist, so hat man doch keines CA/o-romelers nöthig, Um die Intensität ihrer Tinte zu mes-sen. Es kommt bey dieser Erfahrung bloS auf den Tonder Farbe, auf die dunklere oder hellere Abstufung,und nicht auf die individuelle Natur oder Qualität derFarbe an. Bey einem schönen heitert! Wetter war dieTinte des Oceans gleich dem 33sten, dem 38sten, bis-weilen selbst dem 44 s ten Grad des Cyänometers, unge-achtet das Himmels-Gewölbe Sehr blafs war, und kaumden i4ten oder i5ten Grad erreichte. Es wäre unnütz,diese Erfahrungen zu wiederholen, wenn die Atmosphä-re mit Wolken beladen ist, oder im Schatten, welchender Körper des Schiffs wirft. Wenn man, statt, das Cya-nometer gegen eine grofse Fläche des offenen Meers zurichten, die Augen auf einen kleinen Theil der Oberflächedurch eine enge Oeffnung heftet, so erscheint das Was-ser von einer prächtigen Ultramarin-Farbe. Im Gegentheil,gegen Abend, wenn der Rand der Wellen, von derSonne erleuchtet,' von Schmaragdgrün glänzt, wirft dieFläche derselben, von der Seite des Schattens, einen pur-purfarbenen Reflex.

Nichts ist auffallender, als die schnellen Verände-rungen, welche die Farbe des Oceans bey einem heitern

Him-