Z w e y t e s Buch.
Viertes Kapitel.
Erster Aufenthalt in Cumana — Ufer des Manxanares.
Wir waren an dem Ankerplatz, der Mündung desFlusses Manzanares gegenüber, den 16. July mitTages-Anbrucb angekommen; aber wir konnten .uns erst sehrspät des Morgens ausschiffen, weil wir die Besichtigungder Hafen-Offiziere ab warten mufsten. Unsere Blickewaren auf Gruppen von Kokosbäumen geheftet, welchedas Ufer bekränzten, und deren Stämme, höher als sechs-zig Fufs, die Landschaft beherrschten. Die Ebene warmit Gesträuch von Cassien, Capparis und jenen baum-artigen Mimosen bedeckt, die den Pinien Italiens ähn- »lieh, ihre Zweige in der Form von Regenschirmen aus-breiten. Die gefiederten Blätter der Palmbäume mahl-ten sich auf dem Blau eines Himmels ab, dessen Rein-heit durch keine Spur von Dünsten getrübt war. DieSonne stieg schnell gegen den Zenith. Ein blendendesLicht war in der Luft, und auf den weifslichen Hügeln,die mit cylindriscjien Cactus besetzt waren, und auf jenemstets ruhigen Meer yerbreitet, dessen Ufer von Alcatras *),Reihern und Flamingos bevölkert sind. Der Glanz' des
*) Brauner Pelihan vom Wuchs des Schwans, Bujfon , PL enlum* >957. Pelicanus fuscus , Lin* C Oviedo t Lib , XIV^ c, 6 .)