Band 
Erster Theil.
Seite
463
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Kapitel IV.

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der Cactus zusammensetzen , die nicht in ihren Blumenund Früchten, sondern in der Form ihres gegliedertenStamms, der Zahl der Ecken uc.l der Anlage der Stachelnerstaunlich verschieden sind. Wir werden in der Folgesehen, wie diese Gewächse, die ein heil’ses und aufseror-dentlich trockenes Clima, wie das von Egypten und Cali-fornien , charakterisiren, allmählig in dem Mafs ver-schwinden, als man sich von den Küstenländern entfernt,um in das Innere der Länder zu dringen.

Die Gruppen von Fakeldisteln und Opunzien sind fürdie dürren Strecken des am Aecjuator liegenden Americas,was die Moore, mit Binsen und Hydrochariden bedeckt,für die Länder des Nordens sind. Man betrachtet einenOrt beynahe für undurchdringlich, wo stachelige Cactusvon der grofsen Art reihenweise beysammen stehen. DieseStellen, die Tanales genannt werden, halten nicht nurden Eingebornen auf, der bis an den Gürtel nackt geht;sie sind auch für die mit Kleidern versehenen Kasten furcht-bar. Bey unsern einsamen Spaziergängen versuchten wireinige Male in den Tiirtnl zu dringen, der den Gipfel desHügels, auf dem das Schlofs steht, krönt, und von dem einTheil von einem Fufsweg durchschnitten ist. Hier könnteman an Tausenden die Organisation dieses sonderbarenGewächses studieren. Bisweilen überraschte uns die Nachtplötzlich, denn die Dämmerung ist unter diesem Climabeynahe nichts. Wir befanden uns alsdann in einer umso schlimmem Lage, als der Cascabel oder Klapperschlan-ge *), der Coral und andere mit Giftzähnen verseheneSchlangen um die Zeit des Eyerlegens diese brennendenund dürren Orte besuchen , um daselbst ihre Eyer unterden Sand zu legen.

") Crotalus cumanensis und C. Lofflingii , ewey neue Arten. Mansehe meinen Recueild’Observ. zuulogiqu.es, T. II, p. 8.