Band 
Erster Theil.
Seite
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Hach II.

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zutag ein bedeutender Unterschied zwischen den Guayque-rianern, einer geschickten und civilisirten Fischerzunft,und den wilden Guaraouns des Orenoco, die ihre Woh-nungen an den Stämmen der Palme Moriche aufhängen.

Die Bevölkerung von Cumana wurde in dieser letztenZeit aufserordentlich übertrieben. Im Jahr 1806 Kesseneinige Colönisten, wenig bewandert in Untersuchungenpolitischer Oekonomie, diese Bevölkerung bis auf 20,000Seelen zunehmen, während königliche Offiziere, bey derVerwaltung des Landes angestellt, der Meinung waren,dafs die Stadt mit ihren Vorstädten nicht 12,000 enthalte.Hr. Depons gab in seinem schätzbaren Werk über dieProvinz Caracas , Cumana im Jahr 1802 nahe an 28,000Einwohner, Andere erhoben diese Zahl für das Jahr 1810bis auf 3 o,ooo. Wenn man die Langsamkeit bedenkt, mitder die Bevölkerung auf dem festen Land zunimmt, nichtauf dem Lande, sondern in den Städten, so mufs manbezweifeln, dafs Cumana schon um einDrittheil bevölkertersey, als Vera-Cruz, der Haupthafen des weiten KönigreichsNeuspanien. Es ist selbst leicht zu beweisen, dafs im Jahr1802 dieBevölkerung kaum über i8bis 19,000 Seelen betrug.Es wurden mir mehrere Memoiren mitgetheilt, welchedie Regierung über die Statistik des Landes verfertigenliefs, als man die Frage erhob, ob das Einkommen vonder Verpachtung des Tabacks durch eine Personalsteuerersetzt werden könnte, und ich schmeichle mir, dafsmeineSchätzung auf ziemlich sichern Grundlagen beruhte.

Eine Zählung, die im Jahr 1792 gemacht wurde,gab für die Stadt Cumana, ihre Vorstädte und die eineMeile in der Runde zerstreuten Häuser nur 10,740 Ein-wohner. Don Manuel Navarete , Offizier des Schatz-Amts, Versichert, dafs der Irrthum dieser Zählung nichtüber ein Drittheil oder Viertheil der ganzen Summebetragen könnte. Indem man die jährlichen Tauf-Regi-