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Buch II.
belehren; sie verkündigt sich mit einer Offenheit undNaivität, wie man sie in Europa nur in den ersten Ju-gendjahren vorfindet. '
Ich konnte nicht früher als den 28. July eine regel-mäfsige Reihe astronomischer Beobachtungen anfangen,ungeachtet mir sehr viel daran gelegen war, die durchdas Chronometer von Louis Berthoud gegebene Längezu kennen. Der Zufall wollte, dafs es in einem Land,wo der Himmel beständig rein und heiter ist, mehrereNächte ohne Sterne gab. Alle Tage bildete sich zweyStunden nach dem Durchgang der Sonne durch denMeridian ein Gewitter, und ich hatte viele Mühe, cor-respondirende Sonnenhöhen zu erhalten, t>b ich gleichzu verschiednen Zeiten drey bis vier Partien nahm.Die chronometrische Länge von Cumana war nur um4" Zeit von derjenigen verschieden, die ich von denErscheinungen am Himmel ableitete; indessen hatte un-sere Schiffahrt mehr als 40 Tage gedauert, und währendder Reise auf den Gipfel des Pic’s von Teneriffa war dieUhr grofsen Temperatur-Veränderungen ausgesetzt ge-wesen. *)
Es ergibt sich aus der Gesammtheit der Beobachtun-gen, **) die ich in den Jahren 1799 und 1800 gemachthabe, dafs die Breite des grofsen Platzes in Cumana io°27' 52 " und seine Länge 66° 3 o' 2" beträgt. Diese Längegründet sich auf den Transport der Zeit, auf Monds-Ent-fernungen, auf die Monds-Finsternils vom 28. October1799 und auf zehn Trabanten-Bedeckungen des Jupiter,die mit in Europa gemachten Beobachtungen verglichenwurden. Sie differirt sehr wenig von der, die Hr. Be-dalgo vor mir, aber durch blokse chronometriche Mit-
*) Obs. astr. T. I, pxxrv.
**) Ebendaselbst, T. I, p.42—92.
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