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Kapitel KK.
von Aragua , zu sehen/ das Nivellement eines merk-würdigen Theils der Küstenkette mit dem Barometerauf'zunehmen, und den Rio Apure bis zu seiner Ver-bindung mit dem Orenoko herabzufahren. Bin Rei-sender, welcher sich mit der Gestaltung und den na-türlichen Reichthümern eines Landes bekannt machenwill, liifst sich nicht durch die Entfernung, wohl aberdurch die Eigenthüinlichkeit der Gegenden bestimmen,die er besuchen will. Dies war der mächtige Beweg-grund, der uns auf die Berge von los Tecjuos, nach denwarmen Quellen von Mariara, an die fruchtbaren Ge-stade des Valencia - Sees, und, durch die weit aus-gedehnten Savanen von Calabozo , nach San Fernandode Apure, in den östlichen Th eil der Provinz Varinasgeführt hat. Auf diesem Wege gelangten wir anfangsin westlicher, hernach in südlicher, und endlich in ost-süd-östlicher Richtung, auf dem Apure in den Orenoko,auf der Parallele von 7 0 , 36 ' 23 ".
Weil auf einem Wege von sechs- bis siebenhundertMeilen die Längen durch das Zeitmafs von Caracas undvon Cumana bestimmt worden sind, so ward unumgäng-lich nothwendig, die Lage dieser beyden Städte genauund mittelst absoluter Beobachtungen festzusetzen. Ichhabe oben, im zehnten Kapitel*}, das Ergebnifs derastronomischen Beobachtungen mitgetheilt, die im er-sten Punct der Abreise in Cumana angestellt wurden jWas den zweyten Punct, das nördlichste Ende von Ca racas betrifft, so befindet sich dasselbe unter io° 3o' 5o"der Breite, und 69° 26' o" der Länge**9. Die magnetische
*) Th. II. Kap. 10. S. 269.
**} Hr. Ferres, welcher in der Douane beobachtet, findet dieBreite von io° 3o' 24", und durch das Zeitmafs von Porto-P>ico(diesen Punct zu 68° 28' 3" angenommen} die Länge von 69° iV.»Ilex. v. Humboldts hist. Reisen. 111 ^